Perchtoldsdorf

Erstellt am 22. Januar 2019, 11:12

von NÖN Redaktion

"Brexit"-Diskussion in Perchtoldsdorf. Der zweite „Salon“ des neuen Formats „Europa Forum Wachau“ fand auf Einladung von EU-Landesrat Martin Eichtinger, VP, zum Thema „Brexit: Wie geht es in Europa weiter?“ in der Burg Perchtoldsdorf statt.

www.europaforum.at

Hochkarätige Gäste wie Angus Robertson, ehemaliger Fraktionsvorsitzender der Scottish National Party (SNP) im britischen Parlament, Gerda Füricht-Fiegl, Lehrgangsleiterin für politische Kommunikation an der Donau-Universität Krems sowie Regina Kothmayr, Leiterin der institutionellen EU-Angelegenheiten im Bundeskanzleramt, ORF-Korrespondentin Cornelia Primosch (Liveschaltung) und Eichtinger gaben Einblicke und Hintergrundinformationen zu den jüngsten Entwicklungen. 

Für Eichtinger, der an diesem Abend als Perchtoldsdorfer ein Heimspiel hatte, ist abseits des Brexit klar: „Wir müssen die Kommunikation zu EU-Projekten verbessern und damit das europäische Gemeinschaftsgefühl stärken. Wie es gelingen kann, diese erfolgreiche und gute politische Arbeit der Europäischen Union besser zu kommunizieren, daran wird unser gemeinsam großes Europa in Zukunft gemessen werden. Aus diesem Grund haben wir das Format des Europa Forums Wachau mit den Salons völlig neu aufgesetzt.“

Die Veranstaltung in Perchtoldsdorf war eine von insgesamt sechs „Salons“ im Vorfeld des Hauptevents „Europa Forum Wachau“, in denen es darum geht, die Meinung der Bürgerinnen und Bürger zu aktuellen europapolitischen Entwicklungen einzuholen. So werden mittels Handy-Votings Entscheidungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu aktuellen Themen abgefragt, von der Donau-Universität Krems wissenschaftlich aufbereitet und direkt in das Europa Forum Wachau miteinfließen.

Der nächste Salon des „Europa Forums Wachau“ findet zum Thema „Nation Branding“ am 12. März in Baden