Bereits 2.165 Unterschriften für Petition. Der Start der Petition „Rettet die Brunner Heide“ ist auf gewaltiges Echo der Bürger gestoßen.

Von Johanna Hoblik. Erstellt am 26. November 2020 (03:22)
Das weitläufige Areal der Rainer-Gruppe rund um den Wienerberger-Teich grenzt auch an die Brunner Huttary-Straße.
Johanna Hoblik

Die Anrainer der Huttary-Straße in Brunn wollen für die Erhaltung des Grünraums „vor ihrer Haustüre“, der sich eigentlich in Privatbesitz befindet, die NÖN berichtete, mobil machen. Nun wurde die Bürgerinitiative „Rettet die Brunner Heide“ gegründet. 2.165 Unterschriften konnten schon gesammelt werden. Ein Auszug aus den darin festgehaltenen Forderungen: „Die gesamte Brunner Heide als Naturdenkmal anzuerkennen; Feststellung, dass es sich bei dem Gebiet um Wald (nicht nur Grünland) handelt; keine Aussicht auf Umwidmung in Bauland – weder jetzt noch in Zukunft.“

Die Initiatoren betonen: „Wir wollen uns dafür stark machen, dass man nicht böswillig bewilligungspflichtige Fällungen durchführen kann.“ Nun wurde auch mit „Birdlife“ Kontakt aufgenommen. Die Organisation teilte mit, dass „ein schutzwürdiger Eisvogel hier beheimatet ist, das gibt uns Hoffnung“. Fakt für alle Betroffenen ist, dass die Problematik nun auch bei der Gemeinde angekommen ist.

„Es stehen anscheinend alle Parteien dahinter, dass dieses Gebiet Grünland bleiben soll.“ Und nicht verbaut werden soll. SP-Bürgermeister Andreas Linhart hält fest: „Wir haben in der Vergangenheit mehrfach versucht, das Wienerberger-Areal wieder zu pachten oder zu kaufen, um es unseren Bürgern zur Verfügung stellen zu können.  Auch jetzt streben wir eine langfristige Lösung zur Erhaltung dieses Naherholungsgebietes an.“

Der Besitzer, die Rainer-Gruppe gibt bekannt: „Seitens der Gemeinde gab es schon Signale an uns. Als Grundeigentümer sind wir jedenfalls um ein Einvernehmen mit allen involvierten Parteien bemüht, ersuchen aber auch um Verständnis.  Da es sich um Privatgrund handelt, haben wir uns veranlasst gesehen, den Zugang bis auf Weiteres zu beschränken.“