Der nächste Anlauf in Perchtoldsdorf. Am Sonntag, 7. Juni muss in Perchtoldsdorf nachgewählt werden. ÖVP will ihre Absolute ohne Zittern verteidigen.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 04. Juni 2020 (05:34)
Symbolbild.
APA (dpa)

Der Wahlsonntag am 26. Jänner endete mit einer Sensation. Die dominierende ÖVP verlor fünf Mandate (18) und ihre Absolute, die Grüne legten um drei Mandate (7) zu, die Bürgerliste um drei (5). Bei der Auszählung der Vorzugsstimmen, änderte sich alles: die ÖVP holte das 19. Mandat (und die Absolute), die Grünen büßten eines ein. All das um gerade einmal eine Stimme!

Was folgte, war ein Einspruch der Grünen, der die Landeshauptwahlbehörde zu folgender Entscheidung veranlasste: Der Beschwerde wird stattgegeben, das Ergebnis wird aufgehoben. Begründung: „Die Vielzahl der nicht geklärten Diskrepanzen zwischen Abstimmungsverzeichnis und gewerteten Stimmen in zahlreichen Sprengeln.“

Der ursprüngliche Nachwahl-Termin im April wurde Corona-bedingt verschoben, jetzt geht alles am Sonntag, 7. Juni über die Bühne.

20 Sprengel bleiben – zum Teil andere Lokale

Sämtliche Sicherheitsmaßnahmen werden sowohl im Sinne der Wähler als auch der Wahlkommissionen eingehalten, einige zu kleinräumige Wahllokale werden nicht genützt: Sprengel 1 übersiedelt in den „Burgsaal“, 5 in die „Rot-Kreuz-Ortsstelle“, 13 in die „Aqua Lounge“ im Freizeitzentrum, 14 in den Eingangsbereich des Freizeitzentrums, 17 in den Landeskindergarten Theresien au und 20 in die „Burg, oberes Vestibül“.

Der Appell aller Parteien und Liste an die Wähler, auf Wahlkarten zurückzugreifen, hat gefruchtet. Von den 13.800 Wahlberechtigten haben schon 3.600 (Stand: Freitag) Wahlkarten beantragt, freut sich Bürgermeister Martin Schuster, ÖVP. Wahlkarten können per Mail oder über Download noch bis 3. Juni oder im Gemeindeamt bis 5. Juni, 12 Uhr beantragt werden.

Eine weitere Konsequenz aus der Jänner-Wahl: es gibt keine nicht amtlichen Stimmzettel mehr. Mehr auf Seite 16