Verkehrsberuhigung im Ortszentrum: 40er umstritten. Umsetzung der Temporeduktion steht unmittelbar bevor. FP fordert sogar eine Volksbefragung.

Von Andrea Rogy. Erstellt am 13. März 2019 (03:27)
Harry Winkelhofer
ÖVP-Verkehrsgemeinderat Philipp Steinriegler (2.v.li.) erhielt beim Lokalaugenschein in der Nähe des Tabors große Zustimmung zum 40er im Ortszentrum: Maria Pollinger, Nicole und Christian Gausterer sowie Regina Reitinger (v.li.).

Der Beschluss zum 40er im erweiterten Ortszentrum wurde im Dezember gefasst, die Verkehrsschilder sind bestellt. Infrastrukturgemeinderat Manfred Biegler, SPÖ, erklärt: „Im Frühjahr werden die Markierungen gemacht und wir beginnen das umzusetzen, was über Wochen und Monate im Bauausschuss erarbeitet wurde.“ Aus den Erfahrungen werde das Verkehrskonzept weiterentwickelt werden.

FP-Gemeinderat Christian Höbart ist das nicht genug: „Die Bevölkerung muss mit einer verbindlichen Volksbefragung eingebunden werden, um abzuklären, ob der Geschwindigkeitsfleckerlteppich akzeptiert wird oder der 40er für alle Gemeindestraßen – ausgenommen Landesstraßen, B17 sowie in bestehenden 30 km/h-Bereichen – gelten soll.“

„Rein populistischer Aktionismus"

Für Bürgermeister Robert Weber, SPÖ, ist diese Forderung „rein populistischer Aktionismus, um davon abzulenken, dass die FPÖ sich beim Thema Verkehr null eingebracht hat“.

Seit 2015 habe die Gemeinde mit Experten und Sachverständigen über mögliche Lösungen gesprochen: „Die jetzigen Maßnahmen sind das Ergebnis dieser Gespräche und Recherchen.“

Der Leiter des Bauausschusses, Werner Deringer, ÖVP, setzt auf Information: „Am 23. April können sich die Menschen bei jenen Experten, Beratern und Gemeindemitarbeitern informieren, die mit der Ausarbeitung der Regelung befasst waren.“

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