Wahlanfechtung: Warten auf Entscheid. Gemeinderat konstituiert sich erst Anfang März. Robert Weber, SP, und FP-Mann Höbart mit meisten Vorzugsstimmen.

Von Andrea Rogy. Erstellt am 22. Februar 2020 (05:57)
Philipp Steinriegler behält seine ÖAAB Funktionen, zieht sich aber aus der Orts-ÖVP zurück.
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Die konstituierende Sitzung des Gemeinderates findet frühestens Anfang März statt, nachdem die Landeshauptwahlbehörde am 2. März über die von der ÖVP ausgehende Wahlanfechtung entschieden haben wird.

Sollten mindestens drei Stimmen zur ÖVP wandern, würde das für die Bürgermeisterpartei SPÖ den Verlust der absoluten Mehrheit bedeuten.

Umbesetzungen bei den Mandataren zeichnen sich indes aufgrund des Ergebnisses bereits ab. Bei der ÖVP ziehen sich nach der Wahlniederlage zwei bekannte Mandatare zurück: Verkehrsreferent Philipp Steinriegler und Katharina Brandstetter. Die Juristin fühlt sich „aus beruflichen und familiären Gründen zeitlich nicht mehr in der Lage, meiner Verantwortung als Mandatarin und gegenüber dem Team gerecht zu werden“.

Steinriegler sieht für sich „langfristig keine Zukunft innerhalb der Partei“ und habe daher bereits vor längerer Zeit beschlossen, „nicht mehr in den vordersten Reihen zu kandidieren“. Seine ÖAAB-Funktionen im Ort und im Bezirk will Steinriegler aber intensiv weiterführen.

Bürgermeister Robert Weber, SPÖ, hat 437 Vorzugsstimmen erhalten, Sozialreferentin Doris Botjan knapp 140. „Dies zeigt die Wertschätzung ihrer Arbeit für unsere Familien und Senioren“, ist Weber stolz.

FPÖ-Fraktionsobmann Christian Höbart zog mit 335 Vorzugsstimmen mehr als 42 Prozent der gesamten FPÖ-Stimmen auf sich.