Der Ausbauplan hält. Vor knapp einem Jahr ist der Startschuss für die umfassenden Sanierungsarbeiten des Gymnasiums Keimgasse erfolgt. In den kommenden Jahren wird das Bestandsgebäude umgebaut und auf zusätzlichen 6.400 m² um einen Neubau sowie Sportanlagen erweitert.

Von Red. Mödling. Erstellt am 29. September 2020 (11:23)
Blick aus der Vogelperspektive auf die Baustelle (Richtung Bahnhof).
Leyrer + Graf

Von der Firma Leyrer + Graf aus Gmünd, die im Auftrag der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) die Baumeisterarbeiten inklusive Schwarzdecker- und Stahlbauarbeiten durchführt, gibt es ein aktuelles Baustellen-Update: Alles laufe zufriedenstellend, in der ersten Bauphase (Juli 2019 – Juni 2021) wurden die bestehenden Turnsäle abgerissen, um einen neuen 4.300 m² großen Schul- und Verwaltungstrakt mit weiteren Klassenräumen, einen Mehrzwecksaal sowie eine neue Sporthalle zu errichten. 

In der zweiten Bauphase ab Juli 2021 wird bis Ende 2022 das Bestandsgebäude generalsaniert, auf den neuesten Stand der Technik gebracht und um ein Geschoß aufgestockt. Für die architektonische Gestaltung des neuen Gebäudekomplexes zeichnet das Büro Treusch architecture ZT GmbH verantwortlich. 

So wird sich das Gymnasium nach dem Um- und Neubau präsentieren.
Treusch architecture

Die zum Teil sechs Meter unter Gelände situierte Dreifachturnhalle wurde zur Auftriebssicherung (Mödlingbach) mit Zugpfählen unter der Bodenplatte ausgeführt. Ein besonderes optisches Highlight im Kern des Klassentraktes ist ein Atrium, das stützenfrei hergestellt wird.

Um Erkenntnisse über Produktionsabläufe und Performance zu gewinnen, wurde „CONTAKT build“ eingesetzt. Dabei lieferten Sensoren Echtzeit-Felddaten über Produktivität und Betonfrühfestigkeit, die in einer Baustellensoftware zur Analyse abgebildet wurden. Die Sensoren konnten so mögliche Verzögerungen und Probleme frühzeitig erkennen.  

Für das Schuljahr 2022/2023 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, dann gehören auch die Wander- und Containerklassen der Vergangenheit an.