Budget-Minus wird größer. Vizebürgermeister Thaddäus Heindl, ÖVP, blickt mit Sorge ins Hennersdorfer Budget und auf die Corona-Herausforderungen.

Von Red. Mödling. Erstellt am 27. September 2020 (05:34)
Vizebürgermeister Thaddäus Heindl erwartet schwierige Monate auf die Gemeinde zukommen.
Stanitz

„Das Gemeindeleben wird durch die steigenden Infektionszahlen auf ein Minimum heruntergefahren. Alle Veranstaltungen der Gemeinde müssen leider abgesagt werden“, bedauert Heindl. Diese Maßnahme gelte nicht für private Vereine, hier plädiert Heindl jedoch an die Eigenverantwortung der Bevölkerung.

Für die gesundheitspolitischen Herausforderungen sieht Heindl Hennersdorf „gut gerüstet. Wir haben etwa 100 Grippe-Impfstoffe beschaffen können, weit mehr als in der Vergangenheit vonseiten der Bevölkerung beansprucht wurde“, gibt sich Heindl zufrieden. Zudem werde es Anfang November eine eigene Influenza-Impfaktion im Ort geben. Durch die strengen Corona-Regelungen inklusive Lockdown im Frühjahr habe die Gemeinde auch finanziell zu leiden, weiß Heindl auch in seiner Funktion als Finanzreferent zu berichten. „Wir werden ein Minus von bis zu 330.000 Euro verkraften müssen“, befürchtet Heindl.

Ein Großteil sei auf die einschneidenden Maßnahmen durch die Pandemie zurückzuführen, zudem spüre man die Übersiedlung des Ziegelproduzenten Wienerberger nach Wien: „Hier verlieren wir eine große Einnahmequelle, wir sprechen von ungefähr 130.000 Euro im Jahr.“