Wiener Neudorf als der Ort der Kultur. Wiener Neudorf ist „Kulturfreundlichsten Gemeinde 2018“ im Bezirk Mödling. Siegerehrung im NÖ-Landhaus.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 06. März 2019 (04:15)
Burchhart
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gratulierte gemeinsam mit Kultur.Region.Niederösterreich-Geschäftsführer Martin Lammerhuber und NÖN Chefredakteur-Stellvertreter Thomas Jorda Bürgermeister Herbert Janschka, Maria Czermak-Pultar, Erhard Gredler, Gabriela Janschka, Corinna Kobliska, Ulrich Mazuheli, Karl Nöstelbacher, Irene Orchard, Annamaria Rammel, Elisabeth Taschler, Frolieb Tomsits-Stollwerck, Eva Wetsch und Peter Klupp.

Wiener Neudorf steht dieses Mal ganz oben. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, VP, merkte in ihrer Laudatio an: „Damit Kultur und Bildung in unseren Regionen blühen können, braucht es innovative, moderne und zukunftsorientierte Gemeinden, die gemeinsam mit ehrenamtlich engagierten Menschen kulturelle Angebote schaffen, sodass Kunst und Kultur in allen Ecken und Enden Niederösterreichs spürbar und fühlbar sind.“ Die Auszeichnung soll „Anreiz für die kontinuierliche Förderung kultureller Aktivitäten in den Regionen sein“, ergänzte Martin Lammerhuber, Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich.

Kultur findet in jeder der 573 Gemeinden Niederösterreichs statt. Durch aktive Kulturarbeit und abwechslungsreiche Angebote schaffen Gemeinden Identität und gewinnen an überregionaler Attraktivität. Die Förderung regionaler Kulturschaffender und -initiativen – vom Sponsoring, über Bewerbung, Social-Media bis hin zur Verfügungstellung von Veranstaltungssälen und Veranstaltungstechnik – gewinnt immer mehr an Bedeutung. Besonders engagierte Gemeinden wurden nunmehr mit der Auszeichnung „Kulturfreundlichste Gemeinde im Bezirk 2018“ geehrt.

„Kultur-Abo“ im Aufwärtstrend

Bürgermeister Herbert Janschka, VP, glaubt zu wissen, was den Ausschlag für Wiener Neudorf gegeben habe: „Ich glaube, dass es in den letzten Jahren gelungen ist, Wiener Neudorf zu einer über die Ortsgrenzen hinweg bekannten und anerkannten Kulturgemeinde zu entwickeln.“ Das „Kultur-Abo“ erfreut mittlerweile 300 Personen – 2015 waren es 80. „Tendenz steigend“, merkt Janschka auch in seiner Funktion als Kulturreferent stolz an. Zudem habe er mit Nikolaus Patoschka, UFO, einen „kongenialen Kultur-Gemeinderat, der mich hervorragend unterstützt“.

Mit dem Caprice Festival im Alten Rathaus wurde unter anderem ein ganz spezielles Kulturfestival ins Leben gerufen, das zwischen 8. und 19. März zu sechs Veranstaltungen einlädt.