Bienen-Beobachtung: Nahrung könnte knapp werden

Erstellt am 29. Juli 2018 | 04:32
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Anna Pollak, Global 2000, Karl Mazzucco, Wildbienenexperte, Elisabeth Wurst, Beate Hinterreither, Doris Hintsteiner und Alexandra Fruhstorfe (v.l.).
Foto: Wechselberger
Im Naturschutzgebiet wird es wegen Hitze und Besucherfrequenz ungemütlich.

Eine Gruppe fachlich interessierter Personen wurde dank einer Ausnahme der NÖ Naturschutzbehörde ermöglicht, Wildbienen im Naturschutzgebiet Teufelstein-Fischerwiese zu beobachten.

Ein Ziel war es, das aktuelle Blütenangebot festzustellen und die darauf Nektar trinkenden beziehungsweise Blütenpollen sammelnden Wildbienen zu beobachten und zu zählen. Auch wurden etwaige negative Einflüsse auf Standorte dokumentiert.

Organisator Klaus Wechselberger erzählt: „Negativ aufgefallen ist die Nutzung der offenen Trockenwiese oberhalb der großen Besucherzone als Liegewiese und leider wieder einmal als Feuerstellenplatz. Das komplette Ausrotten der kanadischen Goldrute dürfte in den folgenden Hitzeperioden zu einer Nahrungsverknappung führen.“ Auf dieses Problem wurde im Vorfeld der Erstellung eines Naturmanagementplanes durch den Heideverein hingewiesen.