Gemeinsam stark in Maria Enzersdorf. In der Maria Enzersdorfer ÖVP steht das Motto „Miteinander und füreinander“ im Vordergrund.

Von Johanna Hoblik. Erstellt am 18. Januar 2020 (04:29)
Die VP-Kandidaten rund um Bürgermeister Johann Zeiner undVizebürgermeisterin Michaela Haidvogel.
Hoblik

Die VP-Maria Enzersdorf mit Bürgermeister Johann Zeiner an der Spitze lud in das Schloss Hunyadi, um ihre Kandidaten zu präsentieren. Zwei bekannte Namen sind von den Grünen zur ÖVP-Riege gewechselt: auf dem 6. Platz Kulturgemeinderat Horst Kies und auf Platz 13 Rosa Swirak.

Der Ortschef hält fest: Kies halte seit fünf Perioden den Kulturbetrieb des Ortes maßgeblich mit seiner Gestaltung am Laufen, „wir haben immer gut miteinander funktioniert“. Kies begründet den Wechsel von den Grünen zur ÖVP so: „Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde war immer gut. Ich teile mein Leben nicht nach Parteizugehörigkeiten, wichtig ist vielmehr, dass ich mein Wissen einbringen möchte und von der ÖVP die Möglichkeit dazu bekomme.“ Seinen Schwerpunkt sieht er weiter im Bereich Kultur.

"Wir stehen für Erneuerung"

Für Swirak ist es eine Ehre, im Gemeinderat mitzuwirken, „nach dem Bruch mit den Grünen war die ÖVP insgeheim mein Wunsch, über die Möglichkeit, hier mitzumachen, habe ich mich sehr gefreut.“ Bis jetzt leitete sie den Prüfungsausschuss und beschäftigte sich mit sozialen Themen.

Zeiner wird – so es die Wähler wollen – „mit viel Herz auch in den kommenden fünf Jahren für das Bürgermeisteramt zur Verfügung stehen“.

Schwerpunkte sind Lebensqualität und Umwelt: „Wir stehen für Erneuerung, ohne das Gefüge des Ortes zu stark zu belasten. Junge Menschen sollen sich das Wohnen leisten können und wir wollen nach Möglichkeit auch beim Thema Klima einwirken. Grüninseln, beispielsweise am Parkplatz Theißplatz, sind geplant.

Unter dem Motto „Miteinander & füreinander“ soll der erfolgreiche Weg fortgeführt werden. Das ist vor allem auch möglich, „da wir so eine gute Zusammenarbeit innerhalb des Gemeinderates haben“, hebt der Ortschef hervor. „Denn nur, wenn man gemeinsam an einem Strang zieht, kann man, für ein noch liebens- und lebenswerteres Maria Enzersdorf gut arbeiten.“