Die Schwelle überschritten. Alexander Wastl über die endgültige „Trennung“ der Admira von der Vergangenheit.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 13. März 2019 (02:18)

Die Admira schwebt aktuell auf Wolke sieben. In den ersten drei Frühjahrsrunden holten die Südstädter mehr Siege, als in den 18 zuvor (2). Dass man im Zuge dieser Serie noch dazu den NÖ-Rivalen zuhause in letzter Sekunde besiegt, ist die zuckersüße Draufgabe.

Was das für den Abstiegskampf bedeutet? Eine schöne Momentaufnahme, mehr nicht. Die Admira ist nicht mehr Letzter, hat drei Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Wacker Innsbruck. Doch es folgt noch die Punkteteilung nach der nächsten Runde sowie zehn äußerst schwierige Spiele im Abstiegs-Play-off, in denen alles passieren kann. Erreicht ist also noch gar nichts.

Dennoch hat die Admira eine enorm wichtige Schwelle überschritten. Die Mannschaft erfährt erstmals in dieser Saison, was es bedeutet, konstant erfolgreich zu sein. Das war auch bitter nötig, denn womöglich hätte ein einziger Rückschlag in diesen drei Runden wieder die Verunsicherung des Herbstes hochkommen lassen können.

Im Zuge dieser kleinen Serie müssen die Südstädter aber nun nachhaltig Selbstvertrauen aufgebaut haben. Genug, um auch mit Rückschlägen umgehen zu können. Eine entscheidende Tugend für den Showdown im Abstiegskampf. Denn auch die Siegesserie der Admira wird nicht ewig halten.