Maßnahmen für das Energiesparen: Strom kommt von oben

Erstellt am 29. September 2022 | 05:48
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Bürgermeister David Berl will Energie sparen.
Foto: privat
Gemeinde prüft alle Dächer von gemeindeeigenen Gebäuden auf Photovoltaikanlagen-Eignung.

Bürgermeister David Berl, ÖVP, will als Gemeinde rasch handeln, um Möglichkeiten für die Bevölkerung zu schaffen, angesichts der Teuerungswelle kostengünstig zu Strom und Wärme zu kommen. „Wir werden alle Dächer von gemeindeeigenen Objekten prüfen lassen, um festzustellen, wo es möglich ist, Photovoltaikanlagen zu montieren.“

Das ist aber nur der erste Schritt, denn als zweiten Schritt will Berl eine Energiegemeinschaft gründen, damit der gemeindeeigene Strom allen zur Verfügung gestellt werden kann, die daran Interesse haben. „Nicht alle Bewohnerinnen und Bewohner leben in Häusern und haben die Möglichkeit, alternative Heizungsformen in Anspruch zu nehmen. Gerade für all jene, die in Wohnungen leben, soll die Gründung einer Energiegemeinschaft die Möglichkeit bieten, zu kostengünstigem Strom zu kommen“, meint der Ortschef.

„Jeder muss seinen Beitrag zum Energiesparen leisten.“

Dafür wurde Ende August eine Sondersitzung einberufen, wo diese Vorgangsweise beschlossen wurde. Bereits jetzt fördert die Marktgemeinde den Erwerb von Elektrofahrrädern und Photovoltaikanlagen. Schon seit Längerem gibt es eine maximale Förderung von 1.500 Euro für thermische Sanierungen, Solaranlagen, PV-Anlagen und Stromspeicher.

Berl hat vor, auch noch ein zweites heißes Eisen anzugehen. „Wir wollen uns jedes einzelne Gemeindegebäude vornehmen, Vereinslokale inklusive, und hinterfragen, ob diese tatsächlich mit 22 Grad Celsius beheizt werden müssen“, sagt Berl. Das soll mit den Nutzern besprochen werden, denn eines ist für Berl auch klar: „Jeder muss seinen Beitrag zum Energiesparen leisten.“