Neues Kommando bei der Feuerwehr Maria Enzersdorf. Martin Gall wurde mit großer Mehrheit zum neuen Kommandanten, Florian Zeilinger zum Stellvertreter gewählt.

Von Johanna Hoblik. Erstellt am 14. März 2019 (04:51)
Thomas Tinkl
Gelöste Stimmung nach der Wahl des neuen Kommandos:Martin Gall, Kommandant (5.v.r.), Florian Zeilinger, Stellvertreter (r.), Herbert Wimmer Leiter des Verwaltungsdienstes (Mitte hinten) und Altkommandant Wolfgang Deringer (sitzend) inmitten zahlreicher Gratulanten aus den eigenen Reihen sowie der Gemeinde.

Eine Ära ist zu Ende. Langzeit-Kommandant Wolfgang Deringer musste krankheitsbedingt seine Funktion aufgeben, sein bisheriger Stellvertreter Martin Gall wurde mit großer Mehrheit zum neuen Chef der FF Maria Enzersdorf gewählt.

Florian Zeilinger wurde zum neuen Stellvertreter gekürt, Herbert Wimmer bleibt Leiter des Verwaltungsdienstes.

Der neue Kommandant tritt nach eigenen Angaben „in große Fußstapfen. Wir sind eine Einheit, ich möchte in meiner neuen Funktion noch mehr auf die Kollegen zugehen, die Kameradschaft weiter verstärken und den Informationsfluss erhöhen. Die Latte liegt sehr hoch und diesen Maßstab möchte ich gerne auch erreichen“. Zeilinger als Stellvertreter „war mein Wunschkandidat; dass er so angenommen wurde, war für mich überwältigend“, freute sich Gall.

Ein weiterer Schwerpunkt wird auf der Jugend liegen, „Nachwuchsarbeit hatte schon unter meinem Vorgänger eine hohe Priorität“.

Mit acht Jahren in die Feuerwehrspielgruppe

Die neueste Idee ist, dass Kinder ab acht Jahren schon zur Feuerwehr kommen können. Die Betreuung soll rein spielerisch aufgebaut werden. Es ist geplant, dass das sanfte Heranführen in sogenannten „Oma- und Opa-Spielgruppen“ erfolgt. „Somit würde die ältere Generation aus unseren Reihen eingebunden werden mit den Jüngsten zu arbeiten, das ist für beide Gruppen mit Sicherheit eine Bereicherung“, erklärt Gall.

Zeilinger sieht seine neuen Aufgaben so: „Die Schwerpunkte verlagern sich nun in meiner Tätigkeit. Die Dokumentation und Berichterstattung werde ich abgeben, um mich meinen neuen Aufgaben vertieft widmen zu können. Wir müssen dieses umfangreiche Sachgebiet in Zukunft ein bisschen aufsplitten. Das Gleiche gilt für den Übungsbetrieb. Für meine bisherigen Aufgaben werde ich versuchen, Kollegen heranzuführen und zu begeistern, Potenzial ist genug da.“