Ärger über Sprayer: Wenig Freude mit diesen „Künstlern“. Gemeinderätin Sonja Zimov fordert härtere Vorgangsweise, um Sachbeschädigungen hintanzuhalten.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 21. August 2019 (04:02)
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Keine Plakatwand blieb verschont, auch Mistkübel wurden mit „Tags“ verziert.

Bereits im Oktober des Vorjahres brachte Sonja Zimov, die als „unabhängige“ Mandatarin tätig ist, im Gemeinderat einen Dringlichkeitsantrag ein. Der Vandalismus entlang der Bachpromenade habe ein ungeahntes Ausmaß erreicht.

Kaum eine Tafel, Mistkübel, Blumentrog bleibe von Verschmierungen verschont, machte Zimov deutlich. Der Wirtschaftshof hatte damals prompt reagiert, „die verunstalteten Gegenstände wurden rasch ersetzt bzw. gereinigt“, bedankte sich die Gemeinderätin.

Klimpt
Sonja Zimov will den Sachbeschädigungen ein Ende bereiten.

Allerdings. Nur wenige Monate später „musste ich feststellen, dass es erneut zu noch viel schwerwiegenderen Beschädigungen durch Unbekannte gekommen ist“, ärgerte sich Zimov: „Dieses Mal sind auch Bodenflächen, Parkbänke, Elektrokästen, Müllkübel und Blumentöpfe besprüht worden. Ich möchte, dass die Stadtgemeinde Mödling Anzeige gegen unbekannte Täter erstattet“.

Denn immerhin handle es sich bei Sachbeschädigung um „ein strafrechtliches Delikt“. Zudem sei man von Graffiti-Kunst weit entfernt. Zimov geht davon aus, dass es sich bei den Zeichen um „Tags“ handelt; eben der geschriebene Name des „Künstlers“. Je mehr „Tags“ sichtbar sind, desto höher das Ansehen des Verursachers, erklärt die Gemeinderätin.

„Es wäre nicht schlecht, an eine Belohnung für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, zu denken“, ist Zimov überzeugt. „Wird jetzt nicht konsequent gehandelt, werden sich die Vandalismus-Aktionen auf das gesamte Stadtgebiet ausdehnen.“

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