Baustelle beim Gymnasium Keimgasse geht weiter. Baustopp wegen archäologischer Funde ist aufgehoben.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 19. Juli 2019 (05:16)
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Die archäologischen Grabungen sind beendet, der Turnsaal des Gymnasiums Keimgasse ist mit Ferienende Geschichte.

Die Erweiterung des Gymnasiums Keimgasse kam unmittelbar nach dem Startschuss in Stocken: bei den vorgeschriebenen archäologischen Grabungen ist man fündig geworden – die NÖN berichtete.

Und zwar auf dem Nachbargrundstück, über das das Abbruchmaterial abtransportiert wird, wie seitens der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) zu erfahren war.

„Die Grabungen sind abgeschlossen“, bestätigte Hofrat Bernhard Hebert vom Bundesdenkmalamt auf NÖN-Anfrage. Funde aus dem Mittelalter und der Neuzeit seien gesichert worden. Der Bauplatz wurde freigegeben, seit Montag kann der Abbruch der Turnhalle fortgesetzt werden. Diese Arbeiten sollen bis Schulbeginn beendet sein.

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Wegen des Baustellenverkehrs gibt es einige Einschränkungen für Fußgänger und Radfahrer. „Das Material wird mit Lkw in einem Zeitfenster zwischen 8.30 und 16 Uhr über die Achsenau- und die Viechtlgasse, Friedrich Schiller-Straße, Bahnhofplatz und Wiener Straße zur Autobahn verbracht“, erklärte Verkehrsstadtrat & Vizebürgermeister Gerhard Wannenmacher von den Grünen. Zusätzlich werden bei der Baustellenausfahrt und im Bereich der Viechtlgasse-Brücke „Einweiser“ stehen.

Voraussichtlich Ende August, Anfang September muss auch die Toni-Berg-Promenade für etwa einen Monat gesperrt werden. „Die Umleitung für Radfahrer- und Fußgänger wird dann über die Eisentorgasse führen“, betonte Wannenmacher.

Das neue, erweiterte Gymnasium Keimgasse wird sich im Herbst 2022 in voller Pracht präsentieren.