Europaweiter Wettbewerb: Schüler drehen am Zinsatz. VBS-Team schafft es aufs Treppchen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 19. April 2019 (04:45)
Platz.
Julia Amcha, KeaKastenmeier, Sarah Svoboda und Elisabeth Fiedler (v.l.) belegten den hervorragenden 5.

Schülerinnen und Schüler der Vienna Business School (VBS) Mödling waren höchst erfolgreich bei einem europaweiten Wettbewerb der Europäischen Zentralbank unterwegs: Sie holten die Plätze zwei und fünf innerhalb der Länderwertung. Insgesamt hatten 39 Teams aus Österreich am europaweiten Wettbewerb teilgenommen, eingeladen waren Schüler der vierten und fünften Jahrgänge der Handelsakademien.

Julia Amcha, Elisabeth Fiedler, Kea Kastenmeier und Sarah Svoboda belegten den fünften Platz. Verena Frolik, Isabel Müller-Wernhart und Julia Scherzer holten Silber.

Gefragt war umfangreiches Wissen über die Organisation der „Europäischen Zentralbank“ (EZB), das Verhältnis zwischen EZB und Nationalbanken, Geldpolitik und allgemeine Wirtschaftspolitik. In einem Online-Quiz mussten Teams Fragen zu den oben genannten Themen beantworten, um sich für die zweite Runde zu qualifizieren.

"Interesse war überdurchschnittlich hoch"

Die Aufgabe in der zweiten Runde bestand darin, sich in die Rolle des EZB-Rates zu versetzen, der monatlich die Entscheidungen betreffend den Leitzinssatz bekannt gibt. Ergo mussten die Schülerinnen und Schüler eine wirtschaftliche und eine monetäre Analyse vornehmen und dann ihre Entscheidung über eine Beibehaltung oder Änderung des Zinssatzes begründen.

Direktorin Marina Röhrenbacher war vom Abschneiden der beiden Teams begeistert und betonte: „Das Engagement und das Interesse unserer Schüler war überdurchschnittlich hoch. Erarbeitet wurde das gefragte Wissen an unserer Schule im Rahmen des Unterrichtsfaches Volkswirtschaft.“

Betreut wurde dieser Bewerb von den jeweiligen Nationalbanken, die fünf besten Teams aus Österreich wurden eingeladen, in der OeNB (Österreichische Nationalbank) ihre Entscheidung zu präsentieren, dazu zählten natürlich auch die zwei Teams der Vienna Business School. Sie hielten einen fünfminütigen Vortrag und beantworteten anschließend Fragen der dreiköpfigen Jury des Wettbewerbs, die von der OeNB gestellt wurde.