Geburten-Bilanz: 2.000er fiel erneut. 2018 erblickten fast 200 Kinder weniger das Licht der Welt in Mödling. Dennoch blieb man über der magischen Marke.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 18. Januar 2019 (04:21)
Kraus
Knapp mehr als 2.000 Kinder erblickten 2018 im Landesklinikum Mödling das Licht der Welt.

Seit 2014 ist die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Gänze im Landesklinikum Mödling etabliert, die in Baden wurde aufgelassen. Das Resultat: Mödling ist seitdem die größte Geburtshilfestation Niederösterreichs. Das hat sich auch 2018 nicht geändert: 2.008 neue Erdenbürger erblickten das Licht der Welt – 986 Mädchen und 1.022 Buben, darunter 18 Zwillingspaare.

"Ist ein topmodernes Eltern-Kind-Zentrum entstanden"

Alles in allem exakt 200 Kinder weniger als 2017: Es handle sich um keinen standortspezifischen Trend, heißt es aus dem Landesklinikum. 2018 seien in Niederösterreich generell weniger Kinder auf die Welt gekommen. Eines gelte nach wie vor; „Werdende Mütter und Neugeborene sind bei uns in besten Händen“, macht Primarius Andreas Brunner, Vorstand der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe, Werbung in eigener Sache. „Ein engagiertes, interdisziplinäres Team von Ärztinnen und Ärzten, Hebammen sowie Mitarbeiterinnen aus dem Bereich der Pflege ist rund um die Uhr um das Wohl von Müttern und Kindern bemüht.“

Primarius Johann Pidlich, ärztlicher Direktor des Landesklinikums Baden-Mödling, freut sich „über den eindrucksvollen Vertrauensbeweis werdender Eltern aus der ganzen Region.“ Er ist zuversichtlich, dass am guten Ruf der Station nicht gerüttelt wird. „Mit der Errichtung des Neubaus ist im Pavillon B mit der Geburtshilfe, der Frühgeborenenstation und der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde ein topmodernes Eltern-Kind-Zentrum entstanden.“