„Heidi“ lässt keine Wünsche offen. Ab sofort hat im Stadttheater wieder Musical Saison. Die NÖN war bei der Hauptprobe mit dabei.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 16. Juli 2019 (13:25)

Heute, Mittwoch, ist es soweit. Heidi malt im Stadttheater „ihre Wünsche in den Himmel“. Die Uraufführung des adaptierten Johanna Spyri-Klassikers in der bewährten „teatro“-Fassung steht an. Bei der zweiten Hauptprobe am Montagabend haben Regisseur & Autor Norbert Holoubek, der musikalische Leiter Walter Lochmann und Intendant Norberto Bertassi noch an einigen Details gefeilt.

„Der Umbau muss schneller sein“, „Kommt weiter vor ins Licht“, „Kann man den Song schneller spielen?“. Auch, wenn sich auf der Bühne nahezu nur Jugendliche – eine(r) sensationeller als der/die andere – tummeln, wird nichts dem Zufall überlassen.

Ersten Vorstellungen sind bereits ausverkauft

Das wird auch dadurch dokumentiert, dass am Montag „Heidi“ Lili Beetz Pause hatte und Mariella Hofbauer (sie übernimmt einige Termine) als Hauptdarstellerin ran durfte.
Zum besseren Verständnis, was die Leistung betrifft. Mariella ist als „Klara“ besetzt, auch keine „Nebenrolle“. Als Klara war Janina Raidt im Einsatz. Froh, wer derartige „Backups“ im Team hat.

So viel darf schon einmal verraten werden: Unterm Strich kommt eine Vorstellung heraus, die einerseits zum Nachdenken (Krieg, Umgang mit Fremden) anregt und andererseits Fröhlichkeit verbreitet (tiefe Freundschaften, eine süße Ziegenherde, fast schon Can-Can-artige Szenen im zweiten Akt). Ganz zu schweigen vom sensationellen Finale mit Ohrwurmgarantie. Die ersten Vorstellungen sind bereits ausverkauft, für die anderen gibt’s noch Restkarten.

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