Knorr-Bremse: Umbau im Visier. Die ältesten, baufälligen Gebäude im Zuge Weißes Kreuz-Gasse werden aktuell entfernt. Start zur Modernisierung.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 19. Februar 2020 (03:47)
Knorr-Bremse GmbH-Geschäftsführer Jörg Branschädl gab am Montag den Startschuss zum Abbruch der alten Gebäude.
Knorr Bremse

Die Knorr-Bremse GmbH mit ihren Tochterfirmen Zelisko und Skach, Mödlings bedeutendster Arbeitgeber, macht sich zukunftsfit. Am bereits 1923 gegründeten Standort im Bereich Weißes Kreuz-Gasse – Beethovengasse startet ein Bauprojekt.

Im ersten Schritt werden die ältesten Gebäude im Zuge Weißes Kreuz-Gasse abgerissen, um dann intensiv einen eventuellen Neubau am frei werdenden Platz zu prüfen. Die Räumlichkeiten waren schon seit Längerem baufällig, standen leer, die ehemals dort untergebrachten Abteilungen sind längst übersiedelt.

Geschäftsführer Jörg Branschädel bestätigt: „Die verwinkelten Gebäude waren für den modernen Produktionsbetrieb eines High-Tech-Unternehmens nicht mehr passend. Mit dem Abriss der ältesten Gebäude gehen wir nun einen ersten Schritt, um den Standort fit für die Zukunft zu machen und ihn nachhaltig zu sichern. Wir fühlen uns hier wohl und unsere Belegschaft schätzt die gute öffentliche Anbindung.“

Knorr-Bremse und Zelisko entwickeln und produzieren am Standort Mödling unter anderem Bremssysteme für Schienenfahrzeuge, Messwandler und Sensoren für die Energieversorgung sowie Eisenbahnsicherungssysteme.

Die Produkte werden weltweit exportiert und tragen dazu bei, die Sicherheit im öffentlichen Verkehr zu erhöhen.

Top-Arbeitsplatz für technisch Interessierte

Gemeinsam beschäftigen die Unternehmen am Standort Mödling rund 650 hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Für Technikerinnen und Techniker bieten Knorr-Bremse und Zelisko interessante Jobs in der zukunftssicheren Eisenbahnzulieferindustrie“, merkte Branschädel an: „Derzeit werden vor allem Konstrukteure, Elektronik-Ingenieure und Softwareentwickler gesucht.“