Nur die besten Töne von der Blasmusik. Das Ensemble stellte das Neujahrskonzert ganz ins Zeichen des Beethoven-Jubiläumsjahres.

Von Gaby Schätzle-Edelbauer. Erstellt am 17. Januar 2020 (03:29)
Viel Applaus gab’s für das Neujahrskonzert der Blasmusik Mödling unter Kapellmeister Max Paul (7.v.l.), mit dabei Stadtchef Hans Stefan Hintner (r.), Stadtrat Leo Lindebner (2.v.r.), Kulturstadtrat Stephan Schimanowa (r.vorne), Gemeinderätin Silvia Drechsler (2.v.l) und Obmann Hannes Seper (4.v.l.).
Kraus

Mit neun Beethoven-Stücken, allesamt eigens für dieses Konzert passend zum Beethoven-Jahr einstudiert, überraschte die Blasmusik Mödling unter der musikalischen Leitung von Max Paul beim diesjährigen Neujahrskonzert im Saal der Europa-Hauptschule.

„Es war gar nicht so einfach, entsprechende Bearbeitungen für Blasmusik zu finden“, erzählt Paul über die Bemühungen im Vorfeld des Konzertes, das zugleich der Auftakt für das heurige Beethoven-Jahr war.

"Gleichnamige Stück wird beim Sommertheater zu sehen sein"

Aber auch über Jazziges und Modernes („Schindlers Liste“ von John Williams), sowie die klassische Zugabe, den Radetzky-Marsch, durfte sich das Publikum freuen.

Einen kleinen Ausblick auf den kommenden Sommer bot das Stück „Geschichten aus dem Wienerwald“ von Johann Strauß, „denn da wird das gleichnamige Stück wieder beim Sommertheater zu sehen sein“, freut sich Paul schon darauf, dass dann wieder Musiker der Blasmusik mitwirken werden.

Parallel zum akustischen Genuss wurden Bilder von der Aufführung vor zehn Jahren gezeigt. Zum 125. Geburtstag von Carl Orff spielte das Ensemble ein Stück aus den Carmina Burana. Als Solisten brillierten an diesem Abend Nina Schüller (Querflöte) und Stephan Ander (Zither).