Projektpräsentation: Hyrtlplatz putzt sich heraus. Generalsanierung inklusive neuer Nutzung des Rot-Kreuz-Gebäudes und das Wohnbauvorhaben.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 20. Februar 2019 (05:18)
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Werner Kosa von „kosaplaner“ beantwortete erste Detailfragen besorgter Anrainer, die mit den Neubauten nicht glücklich sind.

Das Areal des ehemaligen Rot-Kreuz-Katastrophenlagers zwischen Wiener Straße und Mödlingbach wird völlig neu gestaltet. Ausgangspunkt für das Mega-Projekt in der Schöffel-Stadt war die Auflösung der Rot-Kreuz-Dienststelle samt Übersiedlung in den Neubau nach Münchendorf. Ebendort sei man besser aufgestellt, was die Infrastruktur und vor allem die Größe der Lager- und Stellflächen für Lkw betreffe, berichtet Rot-Kreuz-Landesgeschäftsführer Peter Kaiser.

Ein Teil des Geländes hat das Rote Kreuz Niederösterreich an die „WETgruppe“ verkauft. Wie Prokurist Manfred Schaufler im Zuge der Infoveranstaltung in der Volksschule Hyrtlplatz präsentierte, werden insgesamt 44 Wohnungen errichtet werden.

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Erste Unterlagen, was sich am Areal tun wird. Das „E“ ist das bestehende Rot-Kreuz-Gebäude, die weißen Flächen die neuen Wohnbauten.

Das alte Rot-Kreuz-Gebäude bleibt im Besitz der Rettungsorganisation und wird in Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Stadtgemeinde Mödling saniert. Untergebracht werden künftig eine dreigruppige Kinderkrippe, ein „Lernhaus“ und Wohnungen in den Obergeschoßen.

Auch der Josef Hyrtl–Platz soll neu gestaltet werden, um den Ansprüchen an einen attraktiven und wichtigen öffentlichen Platz zu entsprechen; eine Geh- und Radwegverbindungen zwischen Wiener Straße und Untere Bachgasse sind ebenfalls vorgesehen. Das Interesse der Bevölkerung war durchaus groß, viele warfen Blicke auf die ersten Planungsunterlagen. Ebenso rege betätigten sich die Besucher als Ideengeber und hefteten (Wunsch-)Zettel an die Wand.

Unter anderem stand mehr Grün im Vordergrund, auch die Verlegung des Wochenmarktes von der Stefaniegasse auf den Hyrtlplatz wurde bevorzugt.

Jetzt liegt es an Alexander Kuhness von „noe regional“, die Anregungen zu Papier zu bringen und in die Planungen einfließen zu lassen. „Am 21. März wird es die nächste, bereits überarbeitete Präsentation geben“, merkt Kuhness an. Dann stehen Detailplanung und Ausschreibung an. Noch im Sommer soll der Spatenstich für beide Projekte fallen.

Vizebürgermeister Gerhard Wannenmacher, Grüne, freute sich „über den regen Zuspruch. Ich glaube, die Reaktionen haben gezeigt, dass das Projekt durchaus auf Zustimmung trifft.“ Eines war am Infoabend offenkundig: die Nachfrage nach Wohnungen war bereits sehr groß.

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