Salamander haben wieder ihr Biotop. Es fließt wieder Wasser im eigens geschaffenen Bereich der Meiereiwiese.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 13. März 2019 (04:04)
Garaus
Stadtrat Leo Lindebener, Alt-Bürgermeister Harald Lowatschek und Stadtchef Hans Stefan Hintner (v.l.) bei der neuen Wasserzufuhr für das Salamanderbiotop.

Vor Jahren wurde am Südrand der Meiereiwiese – dem einzigen Salamander-Standort im NÖ-Kalkdolomit – ein eigenes Biotop geschaffen. Durch fehlende Niederschläge, Hitze und Trockenheit ist der Quelltümpel im Vorjahr völlig ausgetrocknet, die Wasserzufuhr aus einer nahen Brunnenstube, die mit einer Quellfassung verbunden war, zusammengebrochen.

Bemühungen des Forstreferates und der Feuerwehr, Wasser einzuleiten, schlugen fehl. Schlussendlich ist es gelungen, einen Quellhorizont zu finden. „Es wurden neue Filterrohre verlegt und die durch Verwurzelungen und Erdeintrag teilweise verlegten Wasserwege wieder frei gemacht“, berichtet Forst-Stadtrat Leo Lindebner, VP.

Nunmehr fließt wiederum frisches, sauerstoffreiches und reines Quellwasser in die Mulde des Salamanderbiotops. Hoch erfreut über die Rettung der „Mödlinger Feuersalamander-Familie“ zeigten sich auch Bürgermeister Hans Stefan Hintner, sein Vorgänger Harald Lowatschek, beide VP. Salamanderweibchen zeigten sich bereits, die Feuersalamander-Generation 2019 ist gesichert.