Betriebsgebiet-Zufahrt vorerst über Santora-Straße. Eine direkte Einfahrt für Lkw ins neue Betriebsgebiet in Münchendorf wird es vorerst nicht geben.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 29. November 2020 (03:24)
Münchendorfs Bürgermeister Josef Ehrenberger.
privat

Bürgermeister Josef Ehrenberger, SPÖ, bringt das Dilemma auf den Punkt: „Ich bin nicht bereit, als Gemeinde 400.000 Euro für die Zufahrt ins neue Betriebsgebiet zu bezahlen.“ Denn das Land Niederösterreich habe festgestellt, dass die Differenz zwischen Bundesstraße B16 und der Einfahrt ins neue Industriegebiet, dem ehemaligen „Hilti-Grundstück“ so hoch ist, dass die Bundesstraße tiefer gelegt werden müsste. Aus Gründen der Verkehrssicherheit betreffend Lkw ab einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen.

Für die Gemeinde Münchendorf unbezahlbar, gerade in einer schwierigen Zeit wie dieser. Der Bürgermeister fährt fort: „Wir haben uns jetzt darauf verständigt, dass die Einfahrt für Fahrzeuge, die in diese Kategorie fallen, über die Santora-Straße erfolgt und nicht über die Bundesstraße. Das ist das Agreement aller Beteiligten.“

Die Nachfrage nach Grundstücken im neuen Betriebsgebiet ist groß. „Ich habe fast täglich Anfragen von Unternehmen“, sagt Ehrenberger. Das liege an der günstigen geografischen Lage Münchendorfs. „In zehn Minuten ist man auf der S 1, der Südautobahn und dann geht es in alle Richtungen.“