Neue Turnhalle für Nachwuchssportler

Erstellt am 22. Dezember 2010 | 00:00
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Foto: NOEN
PROJEKT / Das neue Jahr bringt für die Europa-Sport-Mittelschule eine moderne Sporthalle. Der Baubeginn ist im Februar.

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Dipl.-Ing. Franz Dinhobl, Direktorin Sabine Karl-Moldan, Finanzstadtrat Ferdinand Rubel, Gemeinderätin und Obfrau der Mödlinger Hauptschulgemeinde Maria Hintner und Sportbeauftragter Gerhard Schaffer freuen sich auf die neue Turnhalle.PISTROL
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MÖDLING / Sie bietet jungen Sporttalenten eine adäquate Förderung ihrer Fähigkeiten und legt großen Wert auf die Ausbildung künftiger Spitzensportler. Und dennoch: Lange Zeit musste die Europa-Sport-Mittelschule (ESM) ohne einen geeigneten Turnsaal auskommen. Im neuen Jahr soll sich das ändern, ab Februar beginnt der Bau der neuen Sporthalle der Schule.

„Die alte Halle ist bereits vierzig Jahre alt und in sehr schlechtem Zustand. Die Heizung funktioniert nicht mehr richtig und auch einige Fenster sind kaputt. Wir haben die Halle überprüfen lassen mit dem Ergebnis, dass sie nicht mehr den nötigen Sicherheitsstandards entspricht“, erzählt Direktorin Sabine Karl-Moldan. Die Errichtung eines neuen Turnsaals sei daher dringend notwendig.

Dass eine Sanierung der alten Halle wenig sinnvoll wäre, weiß Maria Hintner, Gemeinderätin und Obfrau der Mödlinger Hauptschulgemeinde zu berichten: „Die Sanierungskosten wären verhältnismäßig viel zu hoch. Das wäre einfach nur unvernünftig.“

Ein weiteres Manko der alten Sporthalle stellt Gerhard Schaffer, Sportbeauftragter der ESM fest: „Die Halle ist einfach viel zu klein. Unsere Schule bemüht sich um die Ausbildung von Leistungssportlern, im Vorjahr wurden wir sogar zur sportfreundlichsten Schule Niederösterreichs gewählt. Es geht daher nicht an, dass unsere Schüler in einer kaputten Halle trainieren müssen.“ Karl-Moldan fügt hinzu: „Wir sind außerdem die einzige rechtlich anerkannte Sport-Mittelschule im ganzen Bezirk. Es kommen daher auch viele Schüler, die nicht direkt in Mödling wohnen, zu uns.“

Neuer Turnsaal mit drei  Sportflächen ausgestattet

Aber nicht nur die Schule soll von der neuen Sportstätte profitieren. Auch für Vereine und zur Austragung von sportlichen Wettkämpfen wird der neue Turnsaal offen stehen. Nähere Details über die künftige Sporthalle weiß Dipl.-Ing. Franz Dinhobl, der die Planung des Projektes übernommen hat, zu berichten. „Ab Februar des neuen Jahres wird damit begonnen, die alte Halle abzureißen. Die Bauzeit für die neue Halle wird dann etwa sieben Monate betragen“, erklärt Dinhobl.

Statt der bisherigen 1.200 m² werden für die neue Turnhalle insgesamt rund 2.600 m² verbaut. „Wir werden einen modernen Turnsaal samt Nebenräumen errichten. Die Halle selbst kann durch verschiebbare Vorhänge in drei Sportflächen geteilt werden.“ Zugang zum neuen Turnsaal erhält man über die Lerchengasse oder über die Schule selbst.

Für die Koordinierung der Finanzierung des Projektes ist Finanzstadtrat Ferdinand Rubel verantwortlich. Er verrät: „Das Land greift uns bei der Finanzierung kräftig unter die Arme. Der Bedarf für eine neue Turnhalle ist definitiv gegeben, daher werden wir auch unterstützt.“