Das Stadttheater Mödling hofft auf den Jänner. Im Dezember steht, wenn alles klappt, ein Special am Programm, im neuen Jahr hofft man auf Normalbetrieb.

Von Gaby Schätzle-Edelbauer. Erstellt am 27. November 2020 (04:12)
Statt im November sind sie im März zu sehen: Sophie Prusna und Boris Popovic in „Betrogen“.
Bettina Frenzel

Auch wenn sich immer alles rasch ändern kann, macht man im Stadttheater Mödling optimistische Pläne für die Zeit nach dem Lockdown, also nach dem 7. Dezember. Vor Weihnachten will Intendant Bruno Max den Zuschauern doch noch Theater-Erlebnis bieten. Das für Mai vorgesehene One-Woman-Musical „Heute Abend: Lola Blau“ mit Selina Ströbele ist vom 17. bis 19. Dezember zu sehen.

Im Jänner geht es dann weiter mit „Umsonst“ von Nestroy, das Stück war ursprünglich für Dezember vorgesehen. Am 13. Februar hat „One Flea spare“ Premiere, und die ursprünglich für den 7. November vorgesehene Premiere von „Betrogen“ wird voraussichtlich am 13. März zu sehen sein.

„Wir gehen auf jeden Fall von einem Spielbetrieb auf vollem Niveau und hohen Sicherheitsstandards ab Januar aus und werden – so nicht ein dritter, vierter oder fünfter Lockdown dazwischen kommen – mit minimalen Terminabänderungen und einer dreitägigen Saisonverlängerungen alle im Jahresplan vorgesehene Premieren bis auf eine unterbringen können“, ist Max zuversichtlich. „Abo-Terminverschiebungen sind bis Mai keine vorgesehen, die Stückabfolge wird sich allerdings ein wenig verändern.“

Leicht ist das dauernde Umorganisieren der Aufführungstermine nicht.

„Am Tag nach jeder neuen staatlichen Ansage ordnen wir bis zu 60 Engagements und unsere sämtlichen Termine und Ressourcen neu, um sofort wieder Programm anbieten zu können“, erläutert Max, „zusätzlich kostet jeder geschlossene Monat unserem Verein rund 45.000 Euro Verdienstentgang, und da wir gemeinnützig sind und derzeit nicht unter die Umsatzsteuerpflicht fallen, haben wir zumindest derzeit keinen Anspruch auf die vollmundig ausgerufene 80-prozentige Entschädigung.“