Die Umwelt steht im Mittelpunkt. Perchtoldsdorf setzt weiterhin viele Aktivitäten, darunter auch auf Mehrweg-Speisebehälter.

Von Hans Boeger. Erstellt am 14. März 2019 (03:35)
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Umweltfreundlich: Gemeinderat Christian Apl, Bürgermeister Martin Schuster, Andreas Mayerhofer, Leiter des Freizeitzentrums, Gemeinderat Alexander Nowotny, Martin Mochal, Wasserwerk, Wolfgang Hitzigrath (Umwelt- und Sozialabteilung) und Kerstin Reißner.

Die „Fairtrade-Gemeinde“ Perchtoldsdorf setzt seit dem Vorjahr auf vermehrte Umweltschutzaktivitäten. Das Umweltmanagementsystem EMAS wurde eingeführt, wodurch sich die Gemeinde verpflichtet, ihre Umweltleistungen zu verbessern.

Wie Gemeinderat Alexander Nowotny, VP, dazu ausführte, wurden im September das Freizeitzentrum und das Wasserwerk einer externen Validierung unterzogen. Bisheriges Fazit: Die bisher nicht erfolgte Mülltrennung konnte inzwischen umgesetzt werden.

"Mödling sclhießt sich Initiative 'Wär doch schad drum' an"

Bis 2021 sollen alle Bereiche der Gemeinde EMAS-validiert sein, im nächsten Schritt ist geplant, alle sechs Gemeinde-Kindergärten einer Evaluierung zu unterziehen.

Bei der Burg Perchtoldsdorf bemüht man sich heuer, das „Österreichische Umweltzeichen“ für Veranstaltungsbetriebe zu bekommen. Auch an der Weiterentwicklung des Energiekonzeptes mittels Wärmedämmung wird gearbeitet.

Zudem schließt sich Perchtoldsdorf der von Mödling ausgegangenen Initiative „Wär doch schad drum“ zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der Gastronomie an.

Auch die Weinhauer sollen mithelfen, statt der üblichen Plastikbehälter oder Alufolien umweltfreundliche Becher und Gefäße aus Recyclingmaterial zu verwenden. In Perchtoldsdorf kämen 56 Betriebe für diese Aktion infrage.