Mikl-Leitner sprach mit Unternehmern über die Krise. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner diskutierte mit Unternehmern aus den Bezirken Mödling und Baden über Herausforderungen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 22. Oktober 2020 (05:12)
Fritz Müller, Iris Toyfl, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Franz Chalupecky, ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner und Philipp Steinriegler.
VP Bezirk Mödling

„Aktuell kennt die Politik nur ein Thema: Corona. Die Überwindung der Pandemie erfordert aktuell unsere gesamte Aufmerksamkeit“, machte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, ÖVP, im Rahmen eines Termines mit Unternehmern und Arbeitnehmervertretern aus den Bezirken Mödling und Baden im Burg-Saal deutlich.

Wesentlich sei aber auch die Zeit danach, deshalb sei man unterwegs, um zu erfahren, „wo der Schuh drückt und welche Hebel wir in Zukunft bewegen müssen, um frühzeitig Antworten auf die Fragen von morgen zu finden“, betonte Mikl-Leitner.

Franz Chalupecky, Vorstandsvorsitzender von ABB mit Sitz in Wiener Neudorf, betonte: „Die Kurzarbeit hat uns geholfen – und sie hilft uns immer noch. Ich warne aber davor, dass 2021 alles besser wird – wir dürfen nicht nachlassen im Kampf gegen die Corona-Wirtschaftskrise.“

Fritz Müller von „Müller Transporte“ mit Sitz in Wiener Neudorf hat „den Lockdown nicht als Stillstand erlebt – das war ein Glücksfall“. Aber es gab „große Probleme im grenzüberschreitenden Verkehr“, merkte Müller an: „Ein zweiter Lockdown muss unbedingt verhindert werden.“

Iris Toyfl vom Münchendorfer „Dreimäderlhaus“-Heurigen verweist auf einen durchaus zufriedenstellenden Sommer. Wenngleich „die Sitzplatzverordnung teilweise Unverständnis hervorruft. Einige Gäste verstehen nicht, dass wir uns an Vorgaben halten müssen“.

Arbeitnehmervertreter Philipp Steinriegler aus Guntramsdorf konzentriert sich „sehr auf das Thema Gesundheit. Ich führe beispielsweise regelmäßig Interviews mit einem bekannten Arzt auf unserem YouTube-Kanal“.

Mikl-Leitners Fazit: „Ob wir die Corona-Pandemie in wenigen oder in einigen Monaten hinter uns gelassen haben werden, ist nicht ganz klar: Aber, dass wir sie überwinden werden, davon bin ich überzeugt. Mit Willenskraft, Tatkraft und vor allem mit Zusammenhalt. Deshalb lauten mein Motto und Appell: Gemeinsam aus der Krise. Miteinander in die Zukunft.“