Schulsprecherin will in Landesschülervertretung. Emma Pohl, Schulsprecherin im Gymnasium Perchtoldsdorf, stellt sich der Wahl zur Landesschülervertretung.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 20. Juni 2021 (04:45)
Emma Pohl aus Perchtoldsdorf.
Apollon, Apollon

Bei der Wahl zur Landesschülervertretung (24. und 25. Juni in St. Pölten) ist auch eine Perchtoldsdorfer Schülerin auf der Kandidatenliste zu finden. Die 17-jährige Emma Pohl aus der 7AM ist nicht nur Peer-Mediatorin (Konflikte zwischen Gleichaltrigen lösen), sondern auch Schulsprecherin des Bundesgymnasium Perchtoldsdorf. Jetzt möchte sie sich auch auf Landesebene engagieren; sie tritt mit dem Team „Apollon“ der Schülerunion Niederösterreich an.

Die Landesschülervertretung ist eine gesetzlich verankerte Vertretung, die jährlich am Ende des Schuljahres von den Schulsprecherinnen und Schulsprechern jeder Schule gewählt wird. Sie steht der Politik in beratender Funktion zur Seite und versucht, eigene Projekte zu realisieren.

In Vorbereitung auf das kommende Schuljahr haben die Schülervertreterinnen und Schülervertreter bereits Forderungen ausgearbeitet, auf die sie einen besonderen Fokus legen wollen. Vor allem die sogenannten „Corona-Learnings“ sollen im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen: Welche Lücken des Bildungssystems wurden im vergangenen Jahr sichtbar und wie geht man mit den Auswirkungen um? Besonders in den Bereichen der Digitalisierung, psychischen Gesundheit und politischen Bildung sieht das Team Potenzial für Verbesserungen.

Für Pohl ist, was „Corona- Learnings“ betrifft, klar: „Es wird Zeit, dass Lehrerinnen und Lehrer die Mitarbeit und alle anderen Leistungen mehr in die Beurteilung einbeziehen – und nicht nur die Tests und Schularbeiten. Schließlich sollte der restliche Arbeitsaufwand nicht einfach vergessen werden.“