Start-Up gegründet: Den Tee im Blut. Anil Wolfgang Rai durfte seinen Darjeeling bei der Opernball-Vorfeier präsentieren.

Von Johanna Hoblik. Erstellt am 09. März 2019 (04:42)
privat
Der Perchtoldsdorfer Jungunternehmer Anil Wolfang Rai mit Opernball-Organisatorin Maria Großbauer und einer Teepackung. 

Anil Wolfgang Rai (22) hat Tee im Blut. „Seit Generationen lebt die Rai-Familie im Norden Indiens, in Darjeeling. Mein Urururur-Großvater entschied damals, mit dem gesamten Clan nach Darjeeling zu emigrieren, um sich dort dem Teeanbau zu widmen.“ Seit zwei Jahren verfügt der Jungunternehmer über seine eigene „Plantage“, die „Teeliebhaberai“ in Perchtoldsdorf.

Die Idee zu seinem Unternehmen ist bei einem Besuch im indischen Darjeeling entstanden. „Es überkam mich die Lust, mit den Ressourcen meiner familiären Wurzeln etwas zu machen. Der Darjeeling hat es mir angetan, er ist wohl der Vollkommenste aller Schwarztees.“

"Ich will der Beste in diesem Segment werden"

Rai hat in der Berghaidengasse maturiert, während seines Zivildienstes hat er sich im Außenministerium Einblicke in die Außenpolitik und das Beamtenwesen geholt. Der „Sold“ war zugleich auch Startkapital für die Firma.

Die „Teeliebhaberai“ ist derzeit ein Ein-Mann-Betrieb. „Ich mache das Marketing und die Produktentwicklung“, betont Rai, Rat von Experten lehnt er nicht ab.

Bislang größter Clou: Im Vorfeld des Opernballs war er zur „Quadrille für einen guten Zweck“ geladen und präsentierte Opernball-Lady Maria Großbauer seinen Tee.

Mein großes Ziel ist, dass die „Teeliebhaberai“ als hochwertige Marke aus dem Gastrobetrieb nicht mehr wegzudenken ist. „Ich will der Beste in diesem Segment werden“ sagt Rai, Obmann der örtlichen JVP.

www.teeliebhaberai.com