Polit-Westtribüne in der Sporthalle

Erstellt am 27. Februar 2013 | 00:00
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Foto: NOEN
Ländermatch-Stimmung / ÖVP-Kandidaten und -Fans aus den Bezirken Wien- Umgebung, Bruck und Mödling zu Gast in Perchtoldsdorf.
Von Christoph Dworak

BEZIRK MÖDLING / Die ÖVP ist ja doch grün angehaucht. Zumindest wenn es um die Person geht, die im Rahmen des groß angelegten Wahlevents die Stimmung anheizte: Andy Marek, der Waldviertler, der bekanntlich auch mit Rapid &„St. Hanappi“ verheiratet ist.

Entsprechend bekannt war die Melodie des Schlachtgesanges für die Person, um die sich in der Perchtoldsdorfer Siegfried Ludwig-Sporthalle alles drehte: Erwin Pröll: „Steht auf für Niederösterreich, Blaugelb für Niederösterreich!“

Die ÖVP-Fans aus den Bezirken Wien-Umgebung, Bruck an der Leitha und Mödling matchten sich beim Duell um die lauteste Abordnung, beim Schwenken der Fan-Schals zeigte man Einigkeit.

Nachdem sich die Spitzenkandidaten der Bezirke in Stellung gebracht hatten und ihre Kurzstatements über die Videowalls gehuscht waren, zog Erwin Pröll unter dem Jubel der knapp 800 Fans ein.

Er strahlte: „Ich spüre den Kampfgeist. Ich weiß, ihr wisst, was für eine Entscheidung am 3. März ansteht.“ Es dürfe nach jenem Sonntag „nicht so weit kommen, dass die Mitbewerber, die sich nach Zank, Streit und Hader sehnen“ eine Rolle im Land spielen. Er habe nach dem Fall des Eisernen Vorhangs gemeinsam mit seinem Vorgänger, dem Perchtoldsdorfer Siegfried Ludwig, „die Aufholarbeit für Niederösterreich begonnen. Jetzt sind wir auf der Überholspur - hin zu einem angesehenen Platz in Europa“.

Dass die Wahl „kein Spaziergang werden wird“, ist auch einem erfahrenen und Langzeit-Landeshauptmann (20 Jahre) klar: „Wir haben eine unberechenbare Gegnerschaft vor uns, noch dazu so viele Mitbewerber wie noch nie, ein Sammelsurium skurriler Typen“.

All denen sei eines gemein: „Sie haben nur das Ziel, unsere absolute Mehrheit zu brechen, aber sonst kein Zukunftskonzept für dieses Land.“

Den tosenden Applaus der Fans stoppte Pröll, um nachzulegen: „Der Erwin alleine schafft gar nichts. Nur gemeinsam werden wir stark sein.“