Grüne Begegnungszonen für Münchendorf. Gemeinde 21 will kürzere und fußläufige Wege im Ort sowie grüne Begegnungszonen für Jung und Alt.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 26. September 2020 (03:22)
Hinter der Raiffeisenbank Münchendorf geht es über Privatgrund bis zum Ufer der Triesting.
Judith Jandrinitsch

Den Gemeinderatsbeschluss zu dem Vorhaben, hinter der Raiffeisenbank einen Fußweg zur Triesting zu schaffen, haben bereits alle im Gemeinderat vertretenen Parteien abgesegnet.

Jetzt wurde das Projekt bei der entsprechenden Förderstelle des Landes eingereicht.

Bürgermeister Josef Ehrenberger, SPÖ, sagt zum Projektstand: „Im Rahmen der Gemeinde 21, die im Bereich der Dorf- und Stadterneuerung angesiedelt ist, wurde ja diskutiert, dass man etwas tun müsse, um im Ortskern kürzere Wege für Fußgänger zu schaffen. Das geht in zwei Richtungen, in Richtung Triesting und in Richtung Kirchfeld. Wir als Gemeinde haben bereits einen Teil des Grundstückes hinter der Raika angemietet.“ Der Mietvertrag erstreckt sich auf 22 Jahre, jährlich ist eine Miete von 2.000 Euro zu zahlen. Auf dem Grundstück befinden sich zwei Objekte, für die die Gemeinde bereits einen Abbruchbescheid erlassen hat.

ÖVP-Gemeinderat Roland Wallner und treibende Kraft hinter den verschiedenen G 21-Projekten glaubt aber daran, dass das Projekt „Münchendorf-Garten“ für die Gemeinde wichtig ist. Er erklärt: „Es geht nicht nur darum, kurze Wege zu schaffen, sondern auch einen öffentlich zugänglichen Grünraum zu erschließen, in diesem Fall eben das Ufer der Triesting. Alle, die in Münchendorf sagen, wir brauchen so etwas nicht, die wohnen entweder an einem der Seen oder haben selbst einen Garten. Wir haben keinen Park und keinen Spielplatz, der auch größere Kinder begeistert. Ich weiß, dass dafür die Leute entweder parkmäßig nach Laxenburg ausweichen, was den Spielplatz betrifft nach Trumau. Das kann es doch auf die Dauer nicht sein.“

22 Jahre seien eine gute Zeit, um zu zeigen, was mit wenig Aufwand und viel Fantasie und Kreativität alles möglich sei, um mehr Bewegung und Grünraum zu gewinnen. Die Gesamtkosten des Projekts werden auf etwa 30.000 Euro geschätzt.