Herzhafter Schluck aus Breitenfurt. Die Früchte des Elsbeer-Baumes aus dem Wienerwald sind die 2019er-Zutaten.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 20. Oktober 2019 (04:38)
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ÖBf-VorstandRudolf Freidhager (r.) und Braumeister Axel Kiesbye verkosten das neue Waldbier.

Die Elsbeere, ein nahezu in Vergessenheit geratener Laubholzbaum, steht im Mittelpunkt des Waldbier-Jahrgangs 2019. Zum 9. Mal kredenzen die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) gemeinsam mit Braumeister Axel Kiesbye „frisch gezapften Wald im Glas“. Die seltenen Früchte des Elsbeerbaumes wurden im Bundesforste-Revier Breitenfurt geerntet, schockgefroren, bedächtig aufgetaut und zu Mus verarbeitet, ehe der Brei der Würze im Sudhaus beigemengt wurde.

"Die Elsbeere blüht nicht jedes Jahr"

„Die Elsbeere zählt zu den Edelhölzern unter den Wildobstbäumen“, weiß Rudolf Freidhager, Vorstand der Bundesforste. „Ihre edlen Früchte sind äußerst kostbar und sehr begehrt.“ Für 300 Hektoliter Waldbier wurden insgesamt rund 30 Kilogramm der Edelfrüchte geerntet.

Kiesbye erklärt: „Die Elsbeere blüht nicht jedes Jahr und trägt auch nicht alle Jahre Früchte, die Freude über das diesjährige Bier ist deshalb umso größer.“

In einem mehrstufigen Brauverfahren reifte das Waldbier über den Sommer langsam heran: Das naturbelassene und unfiltrierte Kreativbier, das durch eine sehr lange kalte Lagerung geklärt wurde, kann über mehrere Jahre im Keller reifen.