Wirbel um Mitgliedschaft: 88 Euro als Aufreger in Brunn am Gebirge

Erstellt am 16. August 2022 | 13:53
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Bürgermeister Andreas Linhart spricht von einem „Sommerlochthema“ der ÖVP.
Foto: Schödl
Ortschef Linhart, SPÖ, kontert Anschuldigungen der Landes-ÖVP.

Der Prüfungsausschuss habe laut Information der ÖVP Niederösterreich festgestellt, dass die Mitgliedschaft beim „Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband“ aus den Repräsentationskosten des Bürgermeisters bezahlt wird, war im Gratisblatt Heute zu lesen. Dafür sei das Repräsentationsbudget des Bürgermeisters nicht vorgesehen, lautet die Meinung der Landes-ÖVP, denn die Ausgaben sollen dafür verwendet werden, die Vertretung der Gemeinde nach außen bei Empfängen und ähnlichen Veranstaltungen zu bezahlen. Für ÖVP-Ortsparteivorsitzenden Oliver Prosenbauer ist die Causa ein weiteres Zeichen, dass Andreas Linhart die Gemeinde Brunn am Gebirge als SPÖ-Selbstbedienungsladen sieht“.

Kein Skandal, sondern Sommerlochthema

Bürgermeister Andreas Linhart, SPÖ, kontert auf NÖN-Anfrage: „Das ist nicht meine Mitgliedschaft, da geht es um die Marktgemeinde, die seit 2010 als Mitglied geführt wird. Der Ausschuss schaut sich die Repräsentationskosten regelmäßig an und hat noch nie etwas beanstandet.“ Man spreche von Kosten in der Höhe von 88 Euro, „meine SPÖ-Mitgliedschaft zahle ich mir schon selber“. Für Linhart ist klar: „Da werden einfach Dinge skandalisiert, wo es nichts zu skandalisieren gibt. Das ist wohl eher ein Sommerlochthema.“