Bäume entlang des Laabenbaches müssen weg

Erstellt am 11. Februar 2018 | 05:10
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Bei Holzschlägerungsarbeiten entlang des Radweges von St. Christophen Richtung Laabental wurden alle Bäume umgeschnitten. Bereits im Frühjahr wird ein Teil neu aufgeforstet.
Foto: NOEN, Christine Hell
Entlang des Laabenbaches wurden Bäume gefällt. Im Jahr 2017 wurden kranke Eschen entfernt, jetzt erfolgte der Sicherungsschnitt.

„Das Umschneiden der Bäume erfolgt nicht aus Jux und Tollerei, sondern aus Sicherheitsgründen. Alles ist behördlich bewilligt“, stellt Andreas Schwarz, Oberförster der Gutsverwaltung Liechtenstein, klar. Der Grund für die Maßnahmen ist das Eschensterben, das von einem Pilz verursacht wird. Auch scheinbar gesunde Bäume können binnen weniger Wochen einfach umfallen, weil ihre Stämme und Wurzeln morsch geworden sind.

Abgeholzte Flächen werden neu bepflanzt

Aus Sicherheitsgründen sind massive Schlägerungen notwendig, alleine in der Stadt Tulln mussten im Vorjahr bereits über 2.000 Bäume gefällt werden.

Auch entlang des Laabenbaches waren in den vergangenen Wochen Holzfäller am Werk. „Wir haben im Vorjahr alle kranken Eschen entlang des Radweges entfernt. Es sind nur mehr wenige Einzelbäume übrig geblieben, die bei starkem Sturm wiederum eine Gefahr für Benützer des Geh- und Radwegs darstellen“, erklärt Oberförster Schwarz.

Aus diesem Grunde wurde ein Sicherungsschnitt durchgeführt, bei dem alle Bäume gefällt wurden. „Im Frühjahr und teilweise im nächsten Jahr werden die Flächen selbstverständlich wieder neu aufgeforstet“, stellt Schwarz fest.

Sicherheit hat bei Holzschlägerung Vorrang

Auch zwischen St. Christophen und Neulengbach sind Baumschlägerungen im Gange: „Um die Sicherheit auf dem Radweg und an der B 19 zu gewährleisten, wurden wir behördlich dazu aufgefordert, vom Pilz befallene Eschen zu schlägern“, berichtet Karl Gfatter. Der Obmann des Wasserverbandes Große Tulln berichtet vom Zustand der gefällten Bäume: „Beinahe jede gefällte Esche ist innen hohl.“