Topothek für Gemeinde ist fix. Geeignetes Team wird derzeit gesucht. Einige Bürger wollen mitarbeiten.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 19. April 2019 (15:28)
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Alexander Schatek informierte, wie eine Topothek organisiert wird. Mit dabei im Gemeindesaal waren neben der Organisatorin Gemeinderätin Manuela Reiterits weitere Gemeinderäte und interessierte Bürger.

„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten“, mit diesem Zitat vom ehemaligen deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl begrüßte Alexander Schatek von der Topothek die Besucher zum Infoabend im Sitzungssaal im Gemeindeamt.

Etwa 20 Interessierte haben sich Zeit genommen, um zu erfahren, was eine Topothek ist und wie dieses Online-Archiv aufgebaut wird. „Eine Topothek kann nur dann entstehen, wenn man Freude an der Sache hat“, sagte Schatek, der auch betonte, dass das Wichtigste die Hintergrund-Geschichte zu den alten Fotos sei.

„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten“

„Im Großen und Ganzen bin ich vom Infoabend angenehm überrascht, das Arbeiten mit dem Topothek-Portal ist weniger kompliziert als wir anfangs dachten. Die Vorstellung der Software zeigte uns auch, dass es gar nicht notwendig ist, ein gar so großes Team aufzustellen“, berichtet Organisatorin Manuela Reiterits. Einige Leute hätten ihr Interesse an der Mitarbeit bekundet, freut sie sich. „Einen genauen Zeitplan gibt es noch nicht, aber es wird definitiv eine Topothek entstehen.“ Auch Gemeinderäte könnten sich eine Mitarbeit vorstellen, haben aber noch Bedenkzeit erbeten. Einige der Hobbyforscher seien noch berufstätig und wollen erst in der Pension diese Aufgabe übernehmen.

Im Hintergrund werde man aber versuchen, so rasch wie möglich geeignete Personen zu finden. „Ich glaube, die größte Herausforderung wird die Zusammenstellung des Teams sein, da sich Leute finden müssen, die gut zusammenarbeiten können und generell gut miteinander kommunizieren können‘“, meinte Reiterits.

Die Topothekare sollen außerdem ein gutes Vertrauensverhältnis zur Bevölkerung haben oder aufbauen können, „denn nur durch die Mithilfe der Bürger kann die Topothek wachsen“, ist Reiterits überzeugt.