Region Wienerwald: Regen & Corona trüben Badbilanz

Die Badesaison ist abgeschlossen. Betreiber zeigen sich halbwegs zufrieden.

Kristina Veraszto
Kristina Veraszto Erstellt am 17. September 2021 | 04:14
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Johannes Maschl, Perica Zebec, Paul Csuka, Birgit Teufel, Ludwig Österreicher und Bürgermeister Georg Ockermüller (v.l.) freuen sich über eine gute Badesaison in Eichgraben.
Foto: Andrea Stoiser

Vorbei ist es wieder mit Rutschen, Springen, Eis schlecken und in der Sonne chillen. Die Badesaison in den Freibädern der Region ist beendet. Zeit Bilanz zu ziehen:

Am Sonntag haben die Pforten des Neulengbacher Freibades geschlossen. „Leider war in den letzten Wochen wetterbedingt nicht mehr viel los“, berichtet Manfred Korntheuer von der Neukom, die Betreiber des Freibades ist. „Wir hatten im August die Hälfte an Besuchern im Vergleich zum Vorjahr“, so Korntheuer, dafür sei der Juni heuer sehr stark gewesen mit der doppelten Besucherzahl. Grundsätzlich sei man am Niveau des Vorjahres, aber weit entfernt von den Zahlen vor zwei Jahren, also vor Corona. Die 3G-Regel hätte viele davon abgehalten, ins Bad zu gehen.

„Leider war in den letzten Wochen wetterbedingt nicht mehr viel los“

„In Anbetracht der Situation sind wir mit der Saison zufrieden“, meint Eichgrabens Bürgermeister Georg Ockermüller nach Abschluss der Badesaison. Die Besucheranzahl war leicht über der des Vorjahres und somit auch die Einnahmen. 25.900 waren es 2021, im Vorjahr 25.400. „Allgemein war festzustellen, dass die Freibäder im heurigen Jahr schlechter besucht waren als etwa Badeteiche. Ob das an den 3G-Regeln liegt, die bei uns natürlich zu kontrollieren waren, können wir noch nicht sagen“, so Ockermüller.

Die Badkantine hat heuer ihr Angebot erweitert und auch außerhalb der Öffnungszeiten des Bades für kulinarischen Genuss gesorgt. Sehr gut wurde die Ausweitung der Öffnungszeiten meist an Freitag- und Samstagabenden angenommen.

„Es war keine leichte Saison, das Wetter hat vor allem am Beginn nicht gut mitgespielt"

In Altlengbach startete man wetterbedingt drei Wochen später als gewohnt in die heurige Saison. Das machte sich auch bei den Besucherzahlen bemerkbar. 3.150 Gäste kamen in das Freibad. Das sind rund 500 Gäste weniger als 2020 und rund 1.000 Gäste weniger als der langjährige Durchschnitt. „Es war keine leichte Saison, das Wetter hat vor allem am Beginn nicht gut mitgespielt, auch die Corona-Regeln haben sicherlich zu Einbußen geführt“, erklärt Bad-Geschäftsführer und Vizebürgermeister Daniel Kosak. Vor Beginn der Saison wurde die Kantine in neue Hände gelegt. „Mit den neuen Betreibern, Michael und Christl Rauch, sind wir sehr zufrieden und froh, dass sie das übernommen haben“, so Kosak. Beliebt waren dieses Jahr auch die vier Schwimmkurse für Kinder, so der Bad-Geschäftsführer.