„Die Familie immer mit dabei“. Geschwister-Quartett engagiert sich beim Samariterbund Altlengbach.

Von Beate Riedl. Erstellt am 14. Juni 2019 (03:47)
privat
Gerne machen die Geschwister Martin, Maria und Benjamin Schubert (v. l.) Dienst beim Samariterbund Altlengbach. Auch ihr Bruder Thomas ist ehrenamtlich dabei, fürs „Familienfoto“ auf der Dienststelle hatte er diesmal aber leider keine Zeit.

Sie sind für den Nächsten da, lieben es zu helfen und sich für die anderen zu einzusetzen – darin sind sich die Geschwister Benjamin, Thomas und die Zwillinge Martin und Maria Schubert einig.

Meist ein Mal pro Woche wird die Dienststelle des Samariterbunds in Altlengbach dann zu einer richtigen Familien-WG, wenn drei von ihnen ehrenamtlich als Sanitäter für die Bevölkerung in Altlengbach und Umgebung im Einsatz sind. „Hin und wieder sind auch nur zwei von uns im Dienst, aber so gut es geht, schauen wir, dass wir zu dritt Dienst machen“, erklärt dazu Benjamin Schubert (27). Das mache große Freude: „Wir auf der Rettungsstelle sind eine große Familie und wir haben die eigene Familie immer mit dabei.“

Er war der erste des Geschwister-Quartetts, der beim Samariterbund in Altlengbach Fuß gefasst hat: „Von Oktober 2010 bis Juni 2011 habe ich hier den Zivildienst absolviert. Anschließend habe ich mich dazu entschieden, als Ehrenamtlicher zumindest einmal pro Woche Nachtdienst zu machen“, erinnert sich der Neulengbacher, der als Lehrer tätig ist.

„Das Schönste an diesem Hobby ist, Menschen helfen zu können, denen es gerade nicht so gut geht.“ Martin Schubert, Sanitäter beim Samariterbund Altlengbach

Über sein Engagement hat er auch mit seinen Geschwistern gesprochen, und so kam schließlich Bruder Thomas (25) aus Eichgraben dazu, absolvierte 2012 seinen Zivildienst auf der Dienststelle und blieb ebenso dabei.

2018 folgte dann Martin Schubert (21), der ebenfalls in Eichgraben wohnt: „Das Schönste an diesem Hobby ist, Menschen helfen zu können, denen es gerade nicht so gut geht. Aber auch Ambulanzdienste bei Veranstaltungen in der Umgebung sind immer sehr interessant und bieten einen besonderen Einblick in den Rettungsdienst. Neben meinem Beruf als IT-Techniker ist diese freiwillige Arbeit eine willkommene Abwechslung.“

Ganz nach dem Motto „Ein Zwilling kommt selten allein“ trat auch Martins Zwillingsschwester Maria Schubert im Jahr 2018 nach ihrer Sanitäterausbildung in der Rettungsschule Wilhelmsburg dem Samariterbund Altlengbach als Ehrenamtliche bei: „Neben meiner Ausbildung zur Volksschullehrerin bietet mir der Samariterbund einen guten Ausgleich. Der freundschaftliche Umgang aller Kolleginnen und Kollegen bereitet mir sehr viel Freude“, erzählt die 21-jährige Eichgrabenerin.