Lob und Kritik: Debatte um Schulzubau. Neues Gebäude scheidet die Geister. Die Arbeiten sind im Zeitplan.

Von Andrea Stoiser. Erstellt am 22. Januar 2019 (05:03)
NÖN

Genau vor einem Jahr – am 19. Jänner 2018 – wurden die Bauarbeiten in der Schule mit dem Spatenstich begonnen. Seitdem ist die Schulerweiterung ein zentrales Projekt in der Gemeinde. „Ich gehe davon aus, dass wir den sehr optimistischen Zeitplan tatsächlich einhalten und rund um die Semesterferien fertig werden“, berichtet Bürgermeister Martin Michalitsch.

Die Architektur des Zubaues wird in der Bevölkerung sehr differenziert gesehen. Die einen loben das Projekt als hell, freundlich und ein gelungenes architektonisches Werk, andere beurteilen den Zubau als hässlichen dunklen Kasten: Das Gebäude sehe „sehr klobig, dunkel und schrecklich“ aus, so die Kritik. „Dder sehr klobig, dunkel und schrecklich aussieht. 

Kombination alter und neuer Teil gelungen

Bürgermeister Martin Michalitsch hat von den Diskussionen, die etwa auf facebook laufen, noch nichts mitbekommen. Er sagt: „Ich bekomme nur positive Rückmeldungen. Ich denke, man muss abwarten, bis alles fertig ist, damit man urteilen kann.“ Vizebürgermeisterin Elisabeth Götze wurde zwar schon einmal darauf angesprochen, dass die neue Schule kalt wirke, kann diese Meinung aber nicht teilen. „Im Gegenteil, ich finde die Kombination alter und neuer Teil wirklich sehr gelungen. Durch den modernen Zubau kommt der alte Teil der Schule sehr schön zur Geltung“, so Götze.

Auch aus der Lehrerschaft bekommt die Vizebürgermeisterin positive Signale. „Der umgebaute alte Teil wird als sehr hell und freundlich von Lehrern und Schülern gelobt“, berichtet Götze, die überzeugt ist, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann, wenn die ganze Schule belebt wird und auch alle Außenanlagen fertig sind.