„Bauer und Bobo – Wie aus Wut Freundschaft wurde“: Buch wird verfilmt

Florian Klenks Buch über die Sorgen und Nöte von Landwirten wird verfilmt.

Erstellt am 15. Oktober 2021 | 05:52
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Bauer Christian Bachler und Falter-Chefredakteur Florian Klenk trafen einander im Prater in Wien.
Foto: privat

Zweieinhalb Jahre ist es her, dass das sogenannte „Tiroler Kuh-Urteil“ Falter-Chefredakteur Florian Klenk und den Obersteirischen Bergbauern Christian Bachler zusammenbrachte. Im Dezember des Vorjahres organisierte dann der Eichgrabener Florian Klenk eine Rettungsaktion, als der Hof Bachlers zur Versteigerung stand. Klenk machte ein Praktikum auf Bachlers Hof, Bachler machte ein Praktikum beim Falter. So lernten beide die Welt des anderen kennen.

Amazon-Neuerscheinungen: „Nur Peter Pilz ist vor mir“

„Bachler war vom Alltag im Falter erstaunt“, erzählt Klenk. Er hörte genau hin, als ihm Christian Bachler von den Sorgen und Nöten der kleinen Bauern erzählte, was ihn dazu veranlasste, ein Buch darüber zu schreiben. Nach rund vier Monaten war „Bauer und Bobo – Wie aus Wut Freundschaft wurde“ fertig und wurde im Rabenhof in Wien präsentiert.

„Bergbauer Bachler und ich haben im Rabenhof über die Landwirtschaft und die bäuerliche Gesellschaft diskutiert. Es war lustig, ernst und lehrreich“, erzählt Florian Klenk.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Geschichte sind für Klenk, dass die Banken, die Fleischindustriellen und die Schlachthof-Industrie vor allem die kleinen Bauern fest im Griff haben. „Bachler zeigte mir die Auswirkungen des Klimawandels und das beinharte Kreditgeschäft von Raiffeisen, einer Bank, die seine ganze Existenz wegen 100.000 Euro vernichten wollte“, so Florian Klenk.

Bei den Amazon-Neuerscheinungen „Österreichische Geschichte“, in der österreichweiten Sachbuch-Bestsellerliste war das Buch in fünf Tagen auf Platz zwei. „Nur Peter Pilz ist vor mir“, sagt der Autor.

Klenks Buch wird verfilmt. Kurt Langbein dreht mit den Akteuren eine Kinodoku. Der Film wird im März in die Kinos kommen und dann in den ORF.