Neulengbach: Ein Zeichen gegen Gewalt

An der Aktion "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" beteiligt sich auch die Stadtgemeinde Neulengbach.

Erstellt am 25. November 2021 | 16:03
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Vizebürgermeister Paul Mühlbauer, Stadträtin Maria Rigler, Bürgermeister Jürgen Rummel und Gemeinderätin Julia Amplatz mit der Fahne.
Foto: Gemeinde

Vor dem Neulengbacher Rathaus wurde am Donnerstag die Fahne "Frei leben" gehisst. Die Initiative dafür kam vom  Forum Gewaltfrei, das in der Stadtgemeinde nach dem Mord einer Neulengbacherin im heurigen April gegründet wurde.

Der Stadtgemeinde geht es unter anderem darum, Hilfsangebote bekannt zu machen. "Hilfe für Betroffene gibt es, aber viele wissen es nicht. Wir haben Folder mit Anlaufstellen an öffentlichen Plätzen aufgelegt. Es ist ein niederschwelliger Zugang zu Information und Hilfe in Krisensituationen", so ÖVP-Stadträtin Maria Rigler, die Vorsitzende des Forums. Als nächste Schritte sind  Informationsveranstaltungen geplant, bei denen verschiedene Aspekte von Gewalt in der Gesellschaft thematisiert werden sollen. Da geht es zum Beispiel auch um Hass im Netz.

Auch der Neulengbacher SPÖ-Fraktionsvorsitzenden Julia Amplatz liegt das Thema am Herzen: "Es muss hingeschaut werden. Es ist wichtig, dieses Thema überparteilich zu thematisieren und hier stetig dranzubleiben, damit eine Trendwende in der Gesellschaft herbeigeführt wird.“ Vizebürgermeister Mühlbauer von den Grünen betont, dass die Gemeinde ganz klar hinter der internationalen Botschaft "frei leben - ohne Gewalt" stehe.  "Wir möchten  angesichts der zahlreichen Femizide immer wieder auf das Recht auf ein gewaltfreies Leben hinweisen."Und Bürgermeister Jürgen Rummel hält fest: "Gewalt in Paarbeziehungen und im eigenen Zuhause darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Deswegen setzen wir ein gemeinsames und sichtbares Zeichen für ein gewaltfreies Leben."

Anlaufstellen: http://www.land-noe.at/stopp-gewalt