Heuer nur sieben Taferlklassler an der Volksschule Brand-Laaben

Erstellt am 04. Juli 2022 | 05:05
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Insgesamt besuchen rund 40 Schulkinder die Volksschule in Brand-Laaben.
Foto: Ernst Klement
Überlegungen, die Schule zusammenzulegen, gibt es nicht.

Im nächsten Schuljahr beginnen nur sieben Taferlklassler an der Volksschule. „Das ist eben heuer so“, bleibt Direktorin Karin Scheibelreiter gelassen. Wie in den Jahren zuvor, erzählt sie, werden die erste und die zweite Klasse gemeinsam unterrichtet. Dasselbe gilt für die dritte und vierte Klasse; hier sind es insgesamt 23 Kinder.

Alle erhalten zusätzlich 5,5 Förderstunden pro Woche, um getrennt an ihren altersspezifischen Themen zu arbeiten. In diesem Zeitraum wird die Gruppe geteilt oder eine zweite Lehrkraft kommt hinzu.

„Für die Kinder und den Ort ist es wichtig, dass Schulen im Ort bleiben“, argumentiert die Direktorin für den Erhalt kleiner Schulstandorte. Zum einen habe eine Schule mit nur 40 Kindern ein eigenes Flair, weil jeder jeden kennt. Zum anderen freue es die Eltern, wenn ihre Kinder eine behütete Volksschulzeit genießen können.

Bürgermeister Hermann Katzensteiner (ÖVP) sieht aktuell keinen Handlungsbedarf: „Geburtenschwache Jahrgänge haben wir immer wieder.“ Außerdem würden die Geburtenzahlen wieder steigen.