Wohlmuth hofft auf „Absolute“ in Neulengbach. Heiss will vier Mandate, NEOS Zuwachs, SPÖ, FPÖ, Grüne Mandate halten.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 21. Januar 2020 (03:48)
Franz Wohlmuth geht für die VP in Neulengbach ins Rennen.
VP

18 von 33 Mandaten hält die ÖVP derzeit, bei der Gemeinderatswahl vor fünf Jahren hat sie eines verloren. 17 Mandate braucht sie, um die absolute Mehrheit zu halten.

Wird das gelingen? VP-Bürgermeister und Spitzenkandidat Franz Wohlmuth: „Ich hoffe, dass die ÖVP die absolute Mehrheit halten kann. Wir waren immer die gestaltende Kraft in Neulengbach, wir sind personell am besten aufgestellt, wir haben ein Programm für alle.“

„Ein Ergebnis unter vier Mandaten wäre für mich enttäuschend.“ Alois Heiss

Die SP-Fraktion hat bei der Wahl 2015 zwei Mandate verloren und hat jetzt acht Mandate. „Ich bin zuversichtlich, dass wir die acht Mandate halten können, wir haben ein umfangreiches Programm“, sagt Spitzenkandidat Mario Drapela.

Die Grünen sind 2010 nicht zur Wahl angetreten und haben 2015 auf Anhieb vier Mandate erreicht. Dieses Ergebnis wünscht sich der neue Spitzenkandidat Paul Mühlbauer auch für den 26. Jänner: „Aber es ist schwer zu sagen, wie die Wahl ausgeht. Die Situation ist unberechenbar.“

Die Freiheitlichen erreichten 2010 und 2015 zwei Mandate. Petra Tauber, die neue Spitzenkandidatin der FPÖ wünscht sich so ein Ergebnis auch für 2020: „Zwei Mandate wären wieder schön.“

Sonja Koschina, Nummer 1 bei den NEOS, wünscht sich einen Zuwachs: „Wir haben einige Dinge umsetzen können. Mein Wunsch ist ein zweites Mandat, damit wir ein bissl mehr Kraft haben.“

VP-Vizebürgermeister Heiss tritt erstmals mit der unparteiischen Liste Heiss an. „Wir starten bei null. Aber ein Ergebnis unter vier Mandaten wäre für mich enttäuschend.“