„Konzept der neuen Schule kommt gut an“. Infoabend war gut besucht. Nächster Schritt ist Diskussion im Gemeinderat und Projekt-Präsentation beim Landesschulrat.

Von Beate Riedl. Erstellt am 07. Februar 2019 (06:28)
Chahrour
Nathalie Kremnitzer, Manuela Bittgen und Michaela Peham stellten das Projekt „Gemeindeschaftschule“ in Kirchstetten vor.

„Der Andrang war riesig. Alle Besucher fanden unser Konzept gut“, strahlt Manuela Bittgen, die mit ihrem Team das Projekt Gemeinschaftsschule für Kinder von 10 bis 18 Jahren in Kirchstetten umsetzen möchte (die NÖN berichtete). Erneut wurde das Vorhaben im Sitzungssaal der Gemeinde der Bevölkerung und dem Gemeinderat präsentiert. Die Resonanz war laut Bittgen durchwegs positiv.

„Interessierte waren nicht nur aus Kirchstetten, sondern von Neulengbach bis St. Pölten da.“ Beeindruckt von der Idee zeigte sich auch VP-Bürgermeister Paul Horsak: „Das ist ein interessantes Projekt, gänzlich anders als herkömmliche Bildungsinstitutionen.“

Das Konzept für die Schule – nach dem Vorbild der Evangelischen Schule in Berlin – wurde bereits an das Ministerium und den Landesschulrat geschickt, damit sich Verantwortliche ein erstes Bild machen können.

„Als nächsten Schritt werden wir für eine Präsentation Kontakt aufnehmen“, blickt Manuela Bittgen in die nahe Zukunft. Los gehen könnte es – wenn alles gut laufe – im September 2020. Als Standort für die Schule könnte sie sich den Sportplatz beim Bauhof vorstellen. „Da sind der Bahnhof und auch eine Bushaltestelle in der Nähe“, erklärt Bittgen. Es habe aber auch schon Gespräche mit Bauern gegeben, „auch da gibt es mehrere Möglichkeiten.“ Bei der Frage der Finanzierung des Projektes – rund 900.000 Euro werden dafür geschätzt– setzt Bittgen auf Sponsoren, Förderungen und auf die Beteiligung der Gemeinden.

Für Bürgermeister Paul Horsak stellt sich nun die Frage der Finanzierung und der Anerkennung. „Wir werden als nächsten Schritt im Gemeinderat darüber beraten. Den Standort und die finanziellen Möglichkeiten muss man sich erst anschauen.“