E-Mobil läuft schleppend an. Über Startschwierigkeiten in Neulengbach.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 03. September 2019 (03:24)

Ein Fahrtendienst mit E-Mobil soll in der Stadtgemeinde Neulengbach anrollen, der Startschuss wird in nicht einmal drei Wochen fallen. Freiwillige Fahrer bringen zahlende Mitglieder des Vereins zu ihren Zielen in der Stadt – das ist der Plan.

Das Projekt läuft schleppend an: Im März wurde der Verein gegründet, bis jetzt haben sich weder Fahrer noch Mitglieder fix angemeldet. Das verwundert: Denn gerade in Neulengbach, wo das Gemeindegebiet sehr weitläufig ist, müsste doch so ein Modell auf Interesse stoßen, würde man meinen. Wer etwa von Raipoltenbach oder Almersberg in die Stadt will und selbst nicht mobil ist, könnte sich doch locker mit dem E-Auto holen lassen.

Im Laabental läuft‘s besser: Da wurde der Fahrtendienst per E-Mobil jetzt gestartet, 45 freiwillige Lenker haben sich angemeldet.

Man darf gespannt sein, wie sich das neue Modell in den Gemeinden bewährt. Schön wär‘s, wenn es so ein Renner würde wie das Eichgrabener Vorbild.