Maria Anzbach will für Familien mehr tun. In Maria Anzbach wird jetzt eine Fragebogenaktion durchgeführt.

Von Eduard Riedl. Erstellt am 04. Juni 2020 (03:23)
Michaela Stefan-Friedl freut sich, dass das Bürgerbeteiligungsprojekt jetzt losgeht.
Riedl

Zur familienfreundlichen Gemeinde möchte Maria Anzbach werden. Bürgerbeteiligung ist dabei gefragt. Die Coronakrise hat die Umsetzungspläne für das Projekt „Familienfreundliche Gemeinde“ allerdings durcheinandergewirbelt. Doch nun wird es angegangen. Die geplanten Workshops können coronabedingt zwar nicht stattfinden, aber eine Umfrage wird gestartet.

Michaela Stefan-Friedl, Obfrau der Dorferneuerung und Familienauditbeauftragte der Gemeinde, wendet sich nach den Corona-Maßnahmen für das Projekt an die Bewohnerinnen und Bewohner von Maria Anzbach: „Unsere Gemeinde bietet bereits viele Einrichtungen für Menschen aller Generationen an. Die Gemeindeverantwortlichen wollen die bestehenden Angebote noch verbessern und ausweiten.“

Bürgermeisterin Karin Winter hält fest: „Dem Gemeinderat und mir als Bürgermeisterin ist es wichtig, die Bevölkerung als Gesamtes entsprechend einzubinden. Es soll mit den Bürgerinnen und Bürgern gearbeitet werden und nicht an ihnen vorbei.“

Die Meinung der Bürger ist also gefragt. Die Fragebögen liegen den Gemeindezeitungen bei und können bis 10. Juni retourniert werden. Auch ein Online-Workshop findet statt, und zwar am Dienstag, 30. Juni, um 18 Uhr. Anmeldung per Mail an info@maria-anzbach.at. Informationen zum Prozess „Familienfreundliche Gemeinde“ findet man auch auf der Gemeindehomepage www.maria-anzbach.at.

Der Gemeinderat hat, wie berichtet einstimmig beschlossen, das Audit zur „Familienfreundlichen Gemeinde“, das vom Bundesministerium für Familien und Jugend angeboten wird, durchzuführen. Der Prozess soll bereits in diesem Frühjahr starten und von einer Projektgruppe bestehend aus Mitgliedern des Gemeinderates sowie Experten aus den Bereichen Volksschule, Kindergarten, Familien und Senioren begleitet werden.