Barbara Löffler: „Taxi-Gutscheine nicht der Renner“. Im Bereich Mobilität und Klima sieht Stadträtin Barbara Löffler Handlungsbedarf.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 16. Februar 2019 (05:32)
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Umweltstadträtin Barbara Löffler präsentierte ihren Bericht im Gemeinderat.

Stadträtin Barbara Löffler sieht die Stadtgemeinde Neulengbach im Umweltbereich insgesamt auf einem guten Weg, in einigen Bereichen sieht sie aber Handlungsbedarf.

Die Grüne Stadträtin präsentierte im Gemeinderat ihren Umweltbericht. Im Bereich Mobilität gäbe es einige gute Projekte wie das Car-Sharing. „Dienstfahrten werden zum Teil mit E-Autos gemacht, das ist erfreulich. Wo es hakt ist, dass viele Bürger auf ein eigenes Auto angewiesen sind. Da gibt es Verbesserungsbedarf“, betonte Löffler. Auch für die Mobilität der Jugendlichen könnte man sich wieder etwas überlegen, hält die Umweltstadträtin fest: „Die Taxi-Gutscheine waren ja nicht der Renner.“

Gar nicht zufrieden ist Löffler im Bereich Klimawandel: „Wir sind schlecht, wenn es darum geht, Folgen des Klimawandels zu lindern. Da gibt es schon ein paar Punkte, die man umsetzen könnte.“ Wird ein Baum umgeschnitten, genüge es nicht, einen neuen Baum zu setzen: „Da bräuchte man viel mehr Jungbäume.“ Auch bei der Regenwasserversickerung und -verdunstung müsse es Verbesserungen geben: „Bei Neubauten könnte man sich überlegen, dass man sich Konzepte anderer Gemeinden anschaut. Da gibt es schon einige Möglichkeiten.“

Auf die Frage von Neos-Gemeinderätin Sonja Koschina, welche konkreten Maßnahmen Löffler in welchem Zeitraum plant, antwortete die Stadträtin: „Klimawandelanpassung umfasst einiges. Ich war bei Fortbildungen und habe mit dem Bürgermeister gesprochen. Wenn wir uns heuer ein Projekt anschauen und uns zum Beispiel überlegen, wie und wo wir die Regenwassergeschichte umsetzen, bin ich schon zufrieden.“