Biologe zeigt Möglichkeiten für Obst- und Gemüseanbau. Jürgen Herler will Häuser essbar begrünen und ökologisch dem Klimawandel begegnen. Das Buch, das er zu diesem Thema geschrieben hat, präsentierte der Maria Anzbacher Biologe vorige Woche im Vereinslokal „Art & Wiese“ in Neulengbach.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 17. Juli 2019 (17:49)
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Jürgen Herler (2. v. l.) präsentierte in Neulengbach sein Buch „Hände in die Erde“. Stadträtin Barbara Löffler, Michaela Schmitz und Johann Kurzbauer waren begeistert von dem Vortrag.

„Hände in die Erde! Vertical Gardening. Für grüne, essbare Städte der Zukunft“ lautet der Titel des Buches. Es ist ein Leitfaden für alle, die sich ökologisch und gesund ernähren wollen und selbst Obst und Gemüse anbauen wollen. Aber auch für Architekten und Gartenplaner, die neue Wege gehen wollen, gibt es viele Informationen.

Jürgen Herler veranschaulicht die Bedeutung von urbanem Grün und die Möglichkeiten, dieses durch vertikalen Gartenbau auch in Ballungsgebieten umzusetzen. Balkone, Terrassen und Hauswände werden dafür genützt. Praktische Tipps gibt er für den vertikalen Low-Energy-Gemüseanbau im Winter, dazu stellt er 30 frostresistente Sorten in Wort und Bild vor.

Jürgen Herler entwickelt vertikale Lebensmittelanbausysteme und ist seit 2015 mit seiner Firma „HerBios“ selbstständig.