Feuerwehr testete „antike“ Leiter

Bei der Neulengbacher FF-Übung auf der Burg wurde die 36 Jahre alte Aufstiegshilfe ausprobiert.

Erstellt am 21. Oktober 2021 | 04:32
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Ehrenbrandrat Karl Köcher senior (vorne, Mitte) zeigte den Florianis die nötigen Griffe und Kniffe zur alten Anhängeleiter.
Foto: Monika Dietl

Neun Jahre nach der denkwürdigen Unterabschnittsübung mit Übungsannahme eines Brandes des Burgdaches übten 16 Feuerwehrmitglieder wieder auf dem Burg-Areal. Die Anhängeleiter ist seit damals im äußeren Burgbereich, unter einer Plane versteckt, abgestellt.

Im Zuge der Inbetriebnahme wurden auch gleich alle Spindeln und beweglichen Teile geschmiert. Die Auffahrt zum Aufstellungsplatz im Burghof legte das betagte Stück, Baujahr 1985, im Mannschaftszug zurück. Dann wurde die Aufstiegshilfe durch minutenlanges händisches Kurbeln erst in die richtige Schräge gebracht und dann zum Dach hin ausgeschoben.

Ein paar mutige Feuerwehr-Kameraden erklommen schulmäßig im Kreuzgang die etwa 17 Meter bis zum Ende der Leiter. Fazit: Für die „zweite Welle“ oder für Nachlöscharbeiten ist der Außenangriff eine Option, im Ernstfall wären die Florianis im Innenangriff über das Stiegenhaus unter Atemschutz bei Weitem schneller.

Burgherr Bruno Wakonig verköstigte seine Gäste anschließend mit Würsteln und Getränken im schönen Arkadenhof der Burg.