Projekt für Generation Z. Jugendgruppen sollen sich besser vernetzen. Stadt zahlt 5.000 Euro.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 05. Februar 2019 (05:33)
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Symbolbild

Ein zweijähriges Jugendprojekt startet die Stadtgemeinde. „Es geht darum, wie wir Raum schaffen können für die Jugend und für ihre Ideen“, erklärte VP-Stadträtin Maria Rigler im Gemeinderat. Mit Jugendverein und Landjugend gab es bereits Gespräche über „NLGB Generation Z United“.

Die verschiedenen Jugendgruppen sollen sich besser vernetzen, Themen wie Digitalisierung und Jugendmobilität stehen im Fokus. „Ein Punkt ist auch, dass die Jugend im Ort bleibt. Was braucht die Jugend, welche Angebote gibt es?“, so Rigler. Jugendliche sollen für sie wichtige Themen selbst bearbeiten und diskutieren können.

SP-Obmann Gemeinderat Mario Drapela sprach sich dafür aus, das Projekt breiter aufzustellen: „Es gibt nicht nur die Landjugend und den Jugendverein, es gibt auch andere Jugendgruppen, zum Beispiel bei den Feuerwehren oder bei den Sportvereinen, es gibt die JG. Man muss alle an einen Tisch holen, sonst geht es wieder nur in eine Richtung und kommt nicht bei allen Gruppen an.“

Maria Rigler betonte, dass „natürlich auch die anderen Jugendgruppen zur Auftaktveranstaltung eingeladen werden. Aber ich muss einmal eine Struktur aufbauen.“
Gemeinderat Heinz Ofenschüßl bezeichnete das Projekt als Meilenstein: „Ein Angebot für die Jugend zu machen ist mir bisher ein bissl abgegangen.“ Diesen Einwand ließ Stadträtin Maria Rigler nicht gelten: „Vorher hat sich für die Jugend auch etwas getan, ich denke an den Beachplatz oder den Skaterplatz. Es wurden Initiativen gesetzt, auf denen wir gut aufbauen können.“

Auch Neos-Gemeinderätin Sonja Koschina begrüßt das Projekt. Sie meinte, man müsse mitdenken, wie die nächste Generation hineinwächst: „Vernetzung kann schon in der Volksschule anfangen.“

Die unabhängige Gemeinderätin Michaela Rauschka findet die Initiative ebenfalls gut. Ihr Vorschlag: „In anderen Gemeinden gibt es einen Schülergemeinderat. Das würde ich bei uns auch sinnvoll finden.“

Im Gemeinderat wurde die Umsetzung des Projekts „Neulengbach Generation Z United“ und ein Kostenbeitrag von 5.000 Euro einstimmig beschlossen. Von der Dorf- und Stadterneuerung fließen ebenfalls 5.000 Euro.

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