Altlengbach

Erstellt am 18. Mai 2018, 04:14

von Birgit Kindler

Pamela Mayerl (SP) legt Mandat zurück. Gemeinderätin scheidet aus Partei aus. Gerüchte, dass es einen Konflikt gegeben habe, werden dementiert.

Pamela Mayerl verlässt nach acht Jahren den Gemeinderat in Altlengbach.  |  SPÖ

Überraschender Wechsel in der SP-Fraktion: Die junge SP-Mandatarin Pamela Mayerl hört als Gemeinderätin auf und will sogar aus der Partei austreten. Gerüchten zufolge soll es innerhalb der Partei einen Streit gegeben haben, deswegen habe sich Mayerl, die seit 2010 im Gemeinderat saß, zum Rückzug entschlossen.

Mayerl bestätigt das allerdings nicht: „Persönliche Gründe haben mich zum Rückzug bewogen“, sagt sie. Auch SP-Vizebürgermeister Wolfgang Luftensteiner will nichts von einem Konflikt wissen, bestätigt aber, dass Mayerl auch die Partei verlassen will. Laut dem Vizebürgermeister habe sich ein Rückzug von Mayerl schon länger abgezeichnet. „Sie konnte bei einigen Aktivitäten nicht mehr dabei sein, außerdem hat sie einen sehr herausfordernden Beruf, zwei kleine Kinder und erst ein Haus gebaut“, erklärt der SP-Vizebürgermeister. Einen Versuch, Mayerl zum Bleiben zu überzeugen, hat Luftensteiner nicht unternommen.

„Persönliche Gründe haben mich zum Rückzug bewogen.“Pamela Mayerl SP-Gemeinderätin

Schade, dass Mayerl geht, findet es VP-Bürgermeister Michael Göschelbauer: „Sie war als Gemeinderätin sehr engagiert und ich bin immer bestens mit ihr ausgekommen.“

Die ehemalige Innermanzinger SP-Chefin Brigitte Ecker übernimmt das Mandat.  |  privat

Eine Nachfolgerin für Mayerl wurde schon gefunden. Die ehemalige Innermanzinger SP-Chefin Brigitte Ecker wird das Amt übernehmen. Sie war 13 Jahre in Neustift-Innermanzing im Gemeinderat, 2012 hat sie ihr Mandat als geschäftsführende Gemeinderätin zurückgelegt. Ecker ist nach Altlengbach gezogen und startet nun hier in die Politik. „Da ich die Nächste auf der Liste bin, wurde ich gefragt, ob ich mir das Mandat vorstellen kann und ich habe zugesagt“, so Ecker. Sie will diese Periode fertigmachen, ob sie bei der nächsten Wahl wieder kandidieren wird, steht für sie noch nicht fest. „Grundsätzlich bin ich eher für junge Leute im Gemeinderat. Sie haben einfach andere, neue Ideen, die sie einbringen können“, sagt Ecker abschließend.